Die 1. Volleyball-Damen des USV Potsdam konnten am Samstag (14.12.2013) ihre Siegesserie in der Brandenburgliga fortsetzen. Gegen den 1. VC Herzberg errang das Team vor 60 enthusiastischen Fans in der Golmer Rexpils-Arena einen ungefährdeten 3:0-Erfolg (25:13, 25:22, 25:20, 62 min).

Lediglich Nora Makowski war an diesem Nachmittag verhindert, sodass Trainer Schulze zum Anpfiff um 15 Uhr 12 Spielerinnen an Deck hatte. Im ersten Satz überrollte der USV das ersatzgeschwächte Team aus Brandenburgs Süden und setzte damit auch die Trommeln der Gästefans zunächst Schach. Dabei taten sich vor allem Kapitänin Franzi Hörnlein und Grit Raßmann hervor, die insgesamt 13 Aufschläge beisteuerten. So wurde der erste Satz eine kurze, schmerzfreie Angelegenheit für den Gegner. Mit zunehmender Spieldauer stellten sich die Gäste dann jedoch besser auf die Angriffe des USV ein und stabilierten sich in der Annahme. So sah sich Susi Rosenthal – unter dem Gejohle der bewundernswert zahlreich erschienenen USV-Fans – genötigt, den Ball noch härter in Richtung gegnerische Abwehr zu schicken. Beeindruckend, was da manchmal noch zurückkam und noch beeindruckender, was wiederum nicht. Am Ende legte der USV immer dann eine Schippe drauf, wenn es eng zu werden drohte.

Die 1. Damen feierten mit dem neunten 3:0-Erfolg im zehnten Saisonspiel einen tollen Jahresabschluss und nahmen erfolgreich Rache für die bisher einzige Saisonniederlage. Passend dazu befindet sich der SC Potsdam II nach der Klatsche in der Vorwoche anscheinend immer noch im Schockzustand und lieferte beim USV ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk ab: Gegen den HSV Cottbus unterlag der Bundesliganachwuchs mit 1:3. Für die Damen des USV geht es nach der dreiwöchigen Weihnachtspause am 12. Januar 2014 weiter. Dann gastieren die Potsdamerinnen in Hennigsdorf. Drittes Team im Bunde ist SC Potsdam-Bezwinger Cottbus.

Rückblickend kann man übrigens für das Spieljahr 2013 folgende, stolze USV-Bilanz ziehen: In der Liga traten die Potsdamerinnen zu 21 Spielen an, von denen 20 gewonnen wurden (17x 3:0, 2x 3:1, 1x 3:2 und 1x 2:3). Daraus resultierte im März der Aufstieg in die Brandenburgliga und die jetzige komfortable Tabellensituation. Im Pokal sorgte das Team zudem für eine Sensation und zog als Landesligist ins Finale ein. Hoffen wir, dass nach dem goldenen Jahr 2013 auch 2014 ein erfolgreiches werden wird.

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1. Damen bezwingen Tabellenführer Herzberg
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