Die Regionalliga-Volleyballer haben ihr Heimspiel am Samstag Abend (03.02.2018) vor 50 Zuschauern in der Sporthalle Heinrich-Mann-Allee gegen die Chemie Volleys Mitteldeutschland II mit 3:1 (25:21, 22:25, 25:14, 25:19) gewonnen. Als wertvollster Spieler wurden auf Seiten des USV Zuspieler Richard Dalbock ausgezeichnet.

Die mittlerer Weile recht ungewohnte Konstellation ein Heimspiel zu bestreiten, ohne dass die Regionalliga-Damen am gleichen Tag aktiv sind (spielfrei), führte dazu, dass man sich um 17:15 Uhr zum Aufbauen treffen wollte. Der erste Blick in die Halle offenbarte, dass die Gäste schon zugegen waren und sich bereits am Schreibertisch warmspielten: Deutsches Blatt, viele Null-Spiele und gemäßigtes Risiko beim Reizen. Das sollte sich im Laufe des Abends noch ändern.

Der USV dümpelte alsbald zur Erwärmung ein wenig am Netz, ehe Libero Robert Ließ seine morgendlichen Wecktöne über den Äther jagte: „Du bist ein sehr sehr geiler Typ. […] Du bist supergeil!“ Da wir auch alle wieder im selben Boot saßen, einigte man sich auf folgende Startsechs: Richard Dalbock im Zuspiel, Patrick Reimann Diagonal, Jakob Krüger und Robert Müller im Mittelblock, Marcel Baron und Christian Burkhardt auf Annahme-Außen und Robert Ließ imitierte den Libero. Auf der Bank erinnerten sich Attila Dahmann, Jens Reimann und Thomas Schulze neidisch an die verpasste Chance einen schönen Grand herunterzureißen, während Christian Burkhardt am Aufschlag für die ersten wichtigen Stiche (4:5 auf 9:5) sorgte. Im Grunde unterliefen beiden Parteien einige kleinere taktische Fehler, weshalb sich der USV dank des besseren Farbspiels mit 25:21 durchsetzen konnte. Im zweiten Satz wurden die Karten neu gemischt und Libero Ließ reizte nun auch mit den Schiedsrichtern. Mitteldeutschland spielte nun Grand, doch der USV konterte mit Attila Dahmann für Jakob Krüger. Bei 13:16 zog der USV mit Thomas Schulze für Patrick Reimann einen weiteren Trumpf, doch auch die Hereinnahme von Jens Reimann brachte dem Spiel keine Wende mehr. Auch wenn Robert Müller über die Mitte noch ein Volles vorlegte, spielten die Gäste nun von vorn weg und sicherten sich ein knappes 62:58 – bzw. 25:22, Im dritten Satz lagen die besseren Karten nun beim USV, gegen die ausgespielten Asse sahen die Gäste nun kaum Stiche, da auch das Beiblatt erneut saß und sich der Gegner zu allem Überfluss auch noch überreizt hatte – 25:14. Der vierte Satz gestaltete sich erst ein wenig ausgeglichener, als der USV bereits wichtige Punkte eingesammelt hatte – 13:5. Die Mitteldeutschen versuchten es nochmal über Herz, doch der USV gab Kontra und spielte den Gegner schließlich nach 19:14 Schneider. Selbiger hatte das Spiel im Übrigen nach Krankheit auf der Tribüne verfolgt.

Nächstes Wochenende ist spielfrei, in zwei Wochen ist Derby: Anpfiff am 17.02.2018 in der Sporthalle Heinrich-Mann-Allee gegen den SC Potsdam ist ebenfalls um 19 Uhr.

Für den USV am Ball:

Richard Dalbock, Patrick Reimann, Jakob Krüger, Robert Müller, Marcel Baron, Christian Burkhardt, Robert Ließ, Attila Dahmann, Jens Reimann, Thomas Schulze

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Dritter Heimsieg in Serie: USV gewinnt Schlacht gegen Mittelerde
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