Die erste Volleyball-Damenmannschaft des USV Potsdam hat ihr Auswärtsspiel in der Dritten Liga Nord beim VSV Havel Oranienburg mit 1:3 (18:25, 25:14, 16:25, 17:25) verloren. Dabei gelang dem Team von Trainer Falko Nowak nur im zweiten Satz ein dominanter Auftritt. Als wertvollste Spielerin wurde zum zweiten Mal in Folge Mittelblockerin Martina Stoof ausgezeichnet. Der USV rangiert in der Tabelle damit weiter auf Platz 6, Oranienburg übernahm mit dem Heimsieg die Tabellenführung.

Für das kurze Auswärtsspiel in Oberhavel standen dem Trainerteam Nowak/Schulze trotz des fehlens von Eileen Heidepriem, Tanja Bergmann und Isabelle Manoury 12 Spielerinnen zur Verfügung, die beim Tabellenzweiten in der Underdog-Rolle antraten und eigentlich nur gewinnen konnten. Die Startsechs, bestehend aus Martina Gast im Zuspiel, Gina Schilke und Lisa Schöder auf Annahme-Außen, Maria Heidelberger und Martina Stoof im Mittelblock, Susann Sass auf Diagonal und Cindy Kremer als Libera agierte vom Start weg mutig und kam allen voran dank der späteren MVP auch oft über die Mitte zum Erfolg. Die großgewachsenen Oranienburgerinnen konnten dabei ihre physischen Vorteile nur phasenweise ausspielen, denn aus einer stabilen Abwehr heraus, gelang es dem USV immer wieder seinen Gegner zu nerven. Bis zum 15:15 blieben beide Teams gleich auf, dann erhöhte der VSV Havel vor knapp 150 Zuschauern die Schlagzahl und zog dank druckvoller Aufschläge auf 25:18 davon.

Im zweiten Abschnitt traten die Potsdamerinnen nun sehr viel selbstbewusster auf und zeigten sich im K2 stark verbessert: Sechs direkte Blockpunkte sorgten für eine schnelle 12:3-Führung. Gegen die folgenden Ableger war stets die aufmerksame Nahsicherung zur Stelle, die Angreifer agierten fehlerfrei, womit man schließlich die Vorentscheidung im zweiten Satz herbeiführte. Der USV profitierte zudem von zahlreichen Aufschlagfehlern der Gastgeber, weshalb mit 25:14 der Satzausgleich im Schongang hergestellt werden konnte.

Im dritten Satz gelang nach einem schnellen 2:7-Rückstand dank hohem Aufschlagdruck bei 10:10 der Ausgleich. Dass der Satz dennoch 16:25 verloren ging, lag in erster Linie an einer Schwächephase im Läufer VI, in der die Potsdamerinnen 7 Punkte kassierten. Auch zahlreiche Wechsel führten nicht zur erhofften Wende, so dass O’burg verdient mit 2:1 in Führung ging.

Im vierten Satz wiederholte sich das Geschehen vom Satz zuvor: Bis 12:14 war die Volleyball-Welt in Potsdam halbwegs in Ordnung, dann wackelte erneut die Annahme. Havel agierte nun aus einer guten Feldabwehr und Potsdam gab sich schließlich mit 17:25 geschlagen. Mit etwas mehr Stabilität und Konstanz wäre sicher mehr drin gewesen – alles in allem präsentierte sich Potsdam dennoch in aufsteigender Form.

Für den USV steht nun eine dreiwöchige Spielpause an. Erst am Samstag, den 02. März 2019 geht es wieder um Punkte: Dann empfangen die Potsdamerinnen den Kieler TV in der Heinrich-Mann-Allee. Spielbeginn ist um 16 Uhr.

Für den USV am Ball:

Martina Stoof, Maria Heidelberger, Susann Sass, Gina Schilke, Martina Gast, Lisa Schröder, Tina Patzner, Cindy Kremer, Alexandra Schulze, Ivette Pollack, Paula Fabian, Anne Borrmann

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Dritte Liga: USV verliert 1:3 in Oranienburg
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