Über 3 und mit nur einer Mitte, geht auch! So konnten die Damen des USV II am letzten Samstag zumindest das Spiel gegen SV Energie Cottbus II mit 3:0 gewinnen und drei Punkte holen. Im Spiel gegen den Tabellenzweiten VSB offensiv Eisenhüttenstadt unterlagen die Damen mit 0:3.

Letzten Samstag ging es für uns in das wunderschöne idyllische Eisenhüttenstadt. Schon beim eintauchen in „iron hut town“ huschte etwas Nostalgie durch Francas „Micra“. Architektonisch liegt Hütte garantiert ganz weit vorn, das kann jeder bestätigen, der der schon mal dort war. Aber wir verwöhnten Landeshauptstädter/ innen sind ja nicht zum Sigthseeing hingefahren.

Langsam heißt es Endspurt in der Brandenburgliga, und der Spieltag versprach ausgeglichen zu werden.  Die Mädels aus Hütte sind direkter Verfolger der Tabellenspitze durch Blau Weiß Brandenburg, unsere zweiten Gegner Energie dagegen auf dem vorletzten Platz. Wir stehen mittig zwischen den beiden, also konnte eigentlich nicht viel anbrennen. Trotzdem hatten wir schon bessere Voraussetzungen was unsere Aufstellung anging. Leider musste unsere Kapitänin Pauli mit ner fetten Grippe zuhause bleiben und unsere Lisa macht den Master of disaster, irgendwann muss das mal sein. Auf der Zuspiel-Position war nur eine Franzi von unseren zwei mit am Start. Darüber hinaus fehlte auch noch Celina arbeits- und Grit urlaubsbedingt . Somit waren wir nur noch 9. Davon Johanna als einzige ausgebildete Mitte. Aber wir haben ja auch noch Jessica, „die kann einfach alles“ = O-Ton des Tages.

Bevor es also losging gab es die etwas andere Aufstellung vom Trainer und rauf auf die Platte. Alle nickten zustimmend, lauthals startete der U S V Singsang und wir waren guter Dinge. Bis zum ersten Wechsel, wie jetzt, was hat der Trainer vor zwei Sekunden noch erklärt…. wer steht denn jetzt diagonal…. Hat Franzi Aufschlag?… Welcher Läufer? …. Jule du bist vorn….. Ach nee, doch nicht…. Ei ei ei, na nur gut, dass das Schiedsgericht das mal netterweise „übersehen“ hat ;0} Nach dem kurzen Chaos kamen wir dann aber doch noch in Fahrt und machten mit 25:15 kurzen Prozess mit den Cottbuserinnen. Im zweiten Satz kam mal wieder unsere allseits bekannte Annahme Schwäche durch. Aber mal ernsthaft, wer rechnet in der BBL noch mit Aufschlägen von unten. Na ja… wir spielten ja auch über 3 zu, also waren wir auch old-school. Die besagte Schwäche konnten wir aber wieder abstellen und gewannen auch Satz 2 mit 25:23. Zum dritten Satz gibt es nicht mehr viel zu sagen. Da gab es zum Beispiel Aufschlagserien von Franca, souveräne Abschlüsse am Netz durch Jule und Jessi (die Alleskönnerin). Unsere jüngste Johanna glänzte souverän durch Block und Angriff und unsere Libera Christin (diesmal als Feldspielerin) kam auch prima im vorderen Teil des Spielfeldes zurecht.  Eine gehörige Portion Stimmung und Konfetti auf unserer Seite, wenig Gegenwehr von der Gegenüber. Man kann sich eben nicht nur auf den Schiri verlassen 😁 25:18 machten wir den Sack zu.

Unser zweites Spiel folgte direkt im Anschluss. Vorher aber noch etwas Sonne tanken und die Batterien aufladen mit lecker Nudelsalat und Radeberger. Danke an den herzlichen Basar von Hütte. Die Stärkung war nötig. Klar, dass es gegen Eisenhüttenstadt etwas härter zur Sache gehen würde.

Schon beim Einschlagen flog Einer der ein oder andere Ball lautstark um die Ohren. Nice!

Die Mannschaft wurde etwas umgestellt, Katrin kam aufs Feld und auch Kuschi bekam noch ihren letzten Einsatz für diese Saison. Das Spiel bekam jetzt schon ein ganz anderes Tempo. Der Block war jetzt noch wichtiger, denn die Nummer 10 der gegnerischen Mädels hat es schon ab und zu rumpeln lassen. Auch die Libera konnte viele schon gewonnen gesehene Bälle noch vom Boden kratzen. Wir ließen uns aber wenig beeindrucken und hielten super dagegen. Auch wir können rumpeln und somit blieben wir immer dicht dran und auch den ein oder anderen Ausgleich konnten wir erkämpfen. Doch wollen wir es mal kurz machen: Warum haben wir trotzdem verloren? (2x 18:25 und 22:25) definitiv hat uns die zweite Mitte gefehlt, auch wenn wir uns trotzdem wacker geschlagen haben. Dann war vielleicht auch die ein oder andere Schiedsrichterfehlentscheidung zuviel, die unsere Gemüter getrübt hat. Im dritten Satz lagen dann sicherlich auch die Nerven blank. Den hatten wir nämlich eigentlich mit einer 4 Punkte Führung zwischendurch gut dominiert. Und dann machen wir nicht den Deckel drauf. Ärgerlich! Aber gegen einen starken Tabellenzweiten zu verlieren ist keine Schande.

Das letzte Spiel des Tages gewann die Heimmannschaft gegen Energie 3:0 (25:14; – 17; – 21).

Fazit, mit zwei souveränen Siegen hat Eisenhüttenstadt den Küchenstuhl (siehe Foto) ausgegraben und nix anbrennen lassen und wir hatten im old-school-style dann doch ausreichend Spaß. Wenn auch die ein oder andere graue Strähne mehr am skalp, aber das liegt ja im Trend. In Cottbus leuchtet jetzt erstmal die rote Laterne aber die Saison ist ja noch nicht rum. Wie sagt man doch so schön: „Hinten kackt die Ente!“

Am 02.03. beschreiten wir dann unser vorletztes Spiel zu Hause in der Uni-Sporthalle in Golm. Gegner sind der 1. VC Herzberg und Motor Henningsdorf, unsere direkten Verfolger. Also kommt vorbei!!!

Es spielten: Jule, Janine, Johanna, Franca, Christin, Jessi, Katrin, Franzi K., Kuschi, Marcel

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