Die erste Damenmannschaft des USV Potsdam verlor am Samstag (09.03.2019) in Hamburg gegen den direkten Tabellennachbarn Eimsbütteler TV mit 1:3 (25:19, 18:25, 13:25, 26:28). Maria Heidelberger wurde auf Seiten des USV zur wertvollsten Spielerin gewählt.

Am Samstagmittag reisten zehn Spielerinnen und zwei Trainer mit zwei Bussen in die leicht verregnete Hansestadt. Ein großer Dank geht an dieser Stelle an die Firma CountR Cash Systems für die Bereitstellung eines Kleinbusses und ebenso an Co-Trainer Schulze sowie Henning, die uns sicher über die stürmische Autobahn navigierten.

Trainer Nowak stand der Mannschaft nach zweiwöchiger Abwesenheit wieder zur Seite und startete nach Absprache mit Co-Trainer Schulze mit Martina Gast im Zuspiel, Paula Fabian und Susann Sass auf den Außenpositionen, Maria Heidelberger und Alexandra Schulze im Mittelblock sowie Tina Patzner im Diagonalangriff. Druckvolle Aufschläge ließen die Hamburger Damen nicht wirklich ins Spiel finden. Auch der Blockbeutel des Heimteams hing noch unbeachtet an der Spielerbank und so konnten Susann Sass und Paula Fabian im Angriff frei agieren. Auch Auszeiten seitens der Gastgeber erzielten keinen Abbruch der Punkteserien und so gewannen die USV-Damen den ersten Satz mit geschlossen guter Mannschaftsleistung 25:19.

Doch so sollte es nicht weiter gehen. Ab dem zweiten Satz setzten die Hansestädterinnen durch erfolgreiche Blockarbeit gegen unsere Außenangreiferinnen wirkungsvolle Akzente und ließen die Potsdamerinnen unkonzentrierter in ihren Ballwechseln werden. Hektische Abwehraktionen sowie präzise und druckvolle Aufschläge brachten die USVlerinnen außerdem unter Bedrängnis. Eine Aufschlagserie der später gewählten, gegnerischen MVP, Diagonalangreiferin Constanze von Meyenn, vergrößerte den Rückstand von 13:15 auf 13:21. Selbst die Verstärkung der Annahme durch Lisa Schröder für Zuspielerin Gast konnte keine nennenswerte Wirkung erzielen und so ging Satz zwei mit 25:18 an den Eimsbütteler TV.

Der dritte Satz ist schnell erzählt: Bis zum Stand von 6:6 durfte das Schiedsgericht die Punktetafel im Wechsel klappen, dann setzten die Gastgeber die Potsdamerinnen erneut mit guten Aufschlägen unter Druck. Beim Stand von 19:10 gegen den USV versuchte Trainer Nowak mit einem Doppelwechsel eine letzte taktische Möglichkeit auszuschöpfen, doch auch dies konnte den Satzverlust nicht mehr verhindern.

Im vierten Satz spielten die USV-Damen wieder mit größerer Konzentration und glücklicherem Händchen in den langen Ballwechseln. Schließlich konnte auch Zuspielerin Gast die ETVlerinnen mit gut platzierten Aufschlägen beschäftigen und das Potsdamer Punktekonto füllte sich etwas schneller als das der Gegner. So führte die Gastmannschaft 22:19 und der fünfte Satz kam in greifbare Nähe. Nach guter Annahme waren es jedoch mehrere unglückliche Angriffsaktionen ins Aus und den gegnerischen Einerblock, die den USV plötzlich in einen 27:26-Rückstand brachten. Die Hamburgerinnen machten den Sack zu und holten sich auch diesen Satz.

Der ETV behauptet mit diesem Sieg Tabellenplatz fünf, die USV-Damen rutschen auf den siebten Rang ab. Am letzten Spieltag (23.3.2019) empfangen die USV-Damen im Lokalderby den SC Potsdam II um 16 Uhr in der Sporthalle Heinrich-Mann-Allee und würden sich über große Unterstützung im Publikum freuen, damit die aktuelle Saison hoffentlich lautstark und siegreich abgeschlossen werden kann.

Für den USV am Ball: Alexandra Schulze, Anne Borrmann, Cindy Kremer, Gina Schilke, Lisa Schröder, Maria Heidelberger, Martina Gast, Paula Fabian, Susann Sass, Tina Patzner

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Dritte Liga: Auswärtsniederlage gegen die Eimsbütteler Damen

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