Da darf man an einem Sonntag die lange Reise zum wunderschönen Scharmützel See machen und kommt mit  nur mit einem erspielten Punkt zurück ins noch schönere Potsdam.

Aber ins Detail:

Im ersten Spiel des  Tages ging es gegen den Motor Hennigsdorf auf die Platte. Unsere Mannschaftsliste war dieses  Mal sehr gut bestückt. Länger als die  der Hennigsdorfer Mädels. Mit einem Kader von 12 Potsdamerinnen gegen ihre 8 hatten wir eigentlich eine bessere Ausgangssituation. Aber Pustekuchen. Im ersten Satz zeigte sich die noch starke Müdigkeit und Trägheit. Aber auf beiden Seiten. Da gelang noch keine Annahme, was zum Teil auch dem starken Sichtblock der Hennigsdorfer verschuldet war, zum Anderen konnten wir einfach keinen Ball auf den Boden bekommen. Ganz zu Schweigen von den schwachen Aufschlägen. Das gelang unseren Gegnerinnen aber auch nicht gleich auf Anhieb somit hieß es von unser AA Jule: „Hier gewinnt die Mannschaft die als erstes wach wird!“ Und das war am Ende dieses Satzes Hennigsdorf mit 25:22.

Im zweiten Satz wurde dann auch bei uns langsam der Schalter umgelegt. Mit einer Umstellung auf der Zustellerposition und neu gefassten Mutes agierten wir schneller und Einfallsreicher. Zum Ende des Satzes konnten wir sogar endlich mal unseren Neuzugang Laeticia auf der AA einsetzten. Wenn auch nur für zwei Ballzüge, da der Satzball beim Aufschlag noch von Christin verschlagen wurde (da ist ein Runde Aperol-Spritz fällig). Zugemacht haben wir den Satz dann trotzdem mit 25:19. Geht also doch was.

Im dritten Satz dann aber konnte Hennigsdorf wieder neue Kraft schöpfen und wir mit Eigenfehler glänzen. Trotz fleißigen Auswechselns im Zuspiel und Mittelblock sowie Außenannahme verloren wir diesmal mit 19 Punkten.

Jetzt hätte Hennigsdorf den Sack im 4. Satz zumachen können. Jedoch hatten sie die Rechnung nicht mit dem USV gemacht. Eine neue Aufstellung musste ran.  Jule in die Aussen- Annahme, Johanna auf Mitte und Clarissa wieder auf die Zuspielposition für die Dia Anne kam jetzt Kuschi aufs Feld. Und die neue Konstellation hatte Erfolg. Aufschläge und Annahme konnten optimiert werden und auch der Block sowie Angriff stand. Somit erhaschten wir uns diesen Satz mit 25:20 Punkten. Also ab in den Tiebreak.

Ja was soll man sagen, da hätte man sich ja für die Mühen belohnen dürfen. Nicht aber wenn wir wieder ins alte Muster verfallen und nichts so Recht gelingen will. Wenn wir auch bei einem Rückstand von 6:8 beim Seitenwechsel die Hoffnung nicht aufgeben wollten, gelang uns dennoch nichts mehr und wir machten keinen einzigen Punkt mehr. Glückwunsch an Hennigsdorf, im Februar  sehen wir uns wieder, da werden keine Gefangenen gemacht!

Im zweiten Spiel des  Tages durften wir als Schiedsgericht fröhnen nicht nur als Schreiber, sondern auch am Netz. Diesen Part hat Jule als zweite Unparteiische sehr gut gemeistert. Bad Saarow hat Hennigsdorf 3:1 geschlagen.


Jetzt hieß es für uns, sich noch mal zu motivieren. Und das gelang uns zum Anfang des Spieles recht gut. Die Aufstellung war dieselbe wie im ersten Spiel, nur unsere Block- und Angriffsstärkste Annett blieb mit etwas lädiertem Knie erst einmal draußen. Bis zu 20 Punkten lief alles gut und wir hatten immer eine Nasenlänge Vorsprung, dann aber kämpfte sich Saarow mit starken Aufschlägen heran und auf einmal stand es 24:25 als Annett noch einmal eingewechselt wurde, aber auch das half nichts mehr und wir unterlagen mit 24:26.

Um den langen Bericht nicht noch länger zu machen, jetzt mal etwas kürzer der Rest des Spieles. Es wurde hart gekämpft keine Frage, viel gekratzt viel gewechselt. So stark angefangen (6:0) um dann doch wieder einzubrechen. Der zweite Satz ging auch an Saarow mit 19:25. Das frustriert und auch wenn noch mal die letzten Reserven gesammelt wurden ging auch der dritte Satz noch frustrierender mit 25:23 an Saarow.

Was bleibt uns jetzt anderes übrig? Aufstehen, Krone richten und die Fehler im nächsten Training besprechen und ausmerzen. Zu unserem nächsten Heimspiel am 07.12. werden wir hoch motiviert auf KSC Asahi und Eisenhüttenstadt treffen. Was uns immer sehr hilft ist große Unterstützung von Seiten der Familie und Fans.Also blockt euch schon mal den Termin. Denn wie heißt es immer noch so schön: „Hinten kackt die Ente!“

Es spielten: Annett (MB) Johanna (MB) Pauline (MB) Christin (AA) Janine (L), Jule (AA) Clarissa (Z) Steffi (AA), Grit (Z) Laetitia (AA), Anne (D),  Kuschi (D), Philipp (Coach)

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Es sollte nicht sein…

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