Beim ersten Auswärtsspiel im neuen Jahr, am 18.01.2020, spielten die Damen vom USV-Potsdam gegen den Tabellenzweiten Rotation Prenzlauer Berg. Allen Erwartungen entgegen konnte der USV zwei Sätze für sich gewinnen. Am Ende hat es leider nicht für den Sieg gereicht und RPB gewann 3:2 (25:19, 20:25, 25:16, 22:25, 15:11).

Im ersten Satz startete Trainer Thomas Schulze mit Anne Borrmann auf Zuspiel, Nicole Liebscher auf der Diagonalposition, Sophie Apel und Gina Schilke auf Annahme-Außen, sowie Tanja Bergmann und Jessica Bögershausen im Mittelblock. Die Liberaposition wurde von Jule Löchel besetzt. 

Gleich von Beginn an fand der USV gut ins Spiel und konnte mit den Mädels vom Prenzlauer Berg mithalten. Die Spielstände waren bis zu einem Spielstand von 14:14 immer wieder ausgeglichen und beide Teams konnten ihre zeitweiligen Führungen nicht ausbauen.  Obwohl der USV im Angriff Druck machte, konnte der RPB nun mit einer Führung von 19:16 in die zweite Auszeit gehen, die Seitens des USV genommen wurde. Probleme vor allem im Block sowie in der Annahme ließen es zu, dass der RPB 22:16 in Führung gehen konnte. Der Wechsel auf der Zuspielposition beim USV brachte den gewünschten Punkterfolg durch einen Leger von Martina Gast. Der USV holte noch einmal bis zu einem Spielstand von 19:23 auf, als der gegnerische Trainer die Auszeit nahm. Trotz der kleinen Aufholjagd des USVs konnte der RPB diesen Satz mit 25:19 für sich gewinnen. 

Im zweiten Satz sollte der Wechsel in der Startaufstellung, der USV startete mit Susann Sass auf der Diagonalposition, den Block verstärken. Nach einer Aufschlagserie von Gina Schilke ging der USV direkt mit 3:0 in Führung. Diese Führung konnte von den Potsdamerinnen gehalten werden, sodass das gegnerische Trainerteam eine Auszeit bei einem Spielstand von 13:9 nahm. Nun holten die Damen vom RPB auf und gingen schließlich mit 18:17 in Führung. Wieder war es, durch die druckvollen Aufschläge des RPB, häufig die Annahme, die dem USV Schwierigkeiten bereitete. Doch mit Kampf und Einsatzbereitschaft bliebt der USV im Spiel und konnte diesen Satz, trotz der Auszeit des Gegners, mit 25:20 für sich entscheiden.

Nach dem Motto „never change a winning team“ startete Trainer Thomas Schulze mit der gleichen Aufstellung wie zuvor. Trotzdem konnte anders als im zweiten Satz nicht direkt eine Führung aufgebaut werden und der RPB schritt mit einem 3:0 voran. Nach einer Aufschlagserie von Anne Borrmann konnte der USV allerdings wieder einige Punkte aufholen. Bei einem Punktestand von 11:12 nahm der RPB eine Auszeit. Die Wechsel auf der Mittelblockposition, wo nun Alexandra Schulze die Blockarbeit verstärken sollte, und auf der Diagonal- und Zuspielposition, wo Nicole Liebscher für Anne Borrmann und Martina Gast für Susann Sass eingewechselt wurden, brachten trotzdem nicht den gewünschten Erfolg. Der dritte Satz ging mit 25:16 an den RPB.

Im vierten Satz veränderte Thomas Schulze die Aufstellung, sodass nun Doreen Schusdziarra als Libera spielte, Susann Sass auf die Annahme-Außen Position ging und Nicole Liebscher die Diagonalposition besetzte. Nach einer Aufschlagserie von Alexandra Schulze, die weiterhin auf der Mittelblockposition spielte, ging der USV mit 7:1 in Führung. Aber die Berlinerinnen ließen nicht locker und zwangen die Mädels vom USV teilweise zu langen und kräftezehrenden Ballwechseln. Diese konnten aber oft durch eine starke Abwehrleistung für den USV gewonnen werde, sodass die Führung über den gesamten Satz gehalten werden konnte. Mit viel Kampfgeist und guten Aufschlägen gewann der USV den vierten Satz mit 25:22. 

Im Tiebreak sollte es dann noch einmal spannend werden. Zu Beginn des Satzes spielten beide Mannschaften gleich auf. Erst nach dem Seitenwechsel, bei einem Punktestand von 8:5 für den RPB, konnte dieser seine Führung ausbauen und zog mit 10:5 davon. Trotzdem konnte der USV noch einmal Punkte sammeln und kam wieder auf 9 Punkte heran, sodass der RPB bei 9:11 eine Auszeit nahm. Am Ende reichte es für den USV nicht zum Sieg und der fünfte Satz ging mit 15:11 an den RPB.

Glücklich über ihre zwei gewonnen Sätze fuhren die Potsdamerinnen nach Hause, wo sie nächste Woche, am 25.01.2020, den BBSC zum Heimspiel empfangen. Als wertvollste Spielerinnen wurden Susann Sass auf Seiten des USVs und Elisabeth Schwerin auf Seiten des RPBs ausgezeichnet. 

Für den USV am Ball: Gina Schilke, Sophie Apel, Jessica Bögershausen, Anne Borrmann, Tanja Bergmann, Nicole Liebscher, Julia Löchel, Susann Sass, Alexandra Schulze, Doreen Schusdziarra, Martina Gast, Margarete Borchardt

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USV-Damen holen einen Punkt bei RPB

Ein Kommentar zu „USV-Damen holen einen Punkt bei RPB

  • 25. Januar 2020 um 6:26
    Permalink

    Dieses Spiel hielt das Publikum nicht auf den Sitzen, so spannend. Ich hoffe auf ein weiteres am heutigen Abend gegen den BBSC.

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