Lebbe geht weida

Wisst ihr noch? Damals, vor 17 Jahren? Der Euro war 2002 gerade als neue Währung eingeführt worden und man rechnete stetig und ständig um, wieviel Mark das denn nun wären. So wurde „Teuro“ später vollkommen zurecht auch zum Wort des Jahres gewählt. Unser Bundeskanzler hieß Gerhard Schröder, Schalke war für 4 Minuten Deutscher Meister und Olli Kahn patzte im WM-Finale gegen Ronaldo. Die Jahrhundertflut der Elbe setzte Dresden unter Wasser, Erfurt erleidete ein furchtbares Schul-Massaker und George W. Bush marschierte im Irak ein. Seitdem ist auch in Potsdam viel Wasser die Havel hinuntergeflossen. Kinder, die im Jahr 2002 geboren wurden, haben inzwischen eine Fahrerlaubnis.

Denn nichts ist so stetig wie der Wandel. Und dennoch: Eines hatte seitdem immer Bestand: Der USV spielte Volleyball in der Regionalliga. Nun, 2019, endet diese Ära. Ohne die Jurischs, Grapentins, Heidemanns und Hurtigs kam die Mannschaft der verbotenen Zone in den letzten Jahren schon bedrohlich nahe – ohne die Scheuerpflugs, Kuss‘ und Burkhardts war der Abstieg schließlich nur noch Formsache. Doch jedem Ende wohnt bekanntlich ein Anfang inne.

Denn unsere Zweite hat sich mit der personalmangel-bedingten Absage eines Heimspieltags (!) sicher einen Platz in den Annalen des Landesverbands gesichert. Nur folgerichtig ist also die Idee, alte Not und grenzenloses Elend zu etwas ganz Großartigem und Neuen zu verbinden: Das „Schwarze Ballett“ – als Marke gesetzt – gewährt den Absteigern der „Ersten“ Asyl.

Nun musste noch nur jemand gefunden werden, der deren Namen und Brandenburgliga-Startplatz übernehmen würde, so dass der USV II auch der USV II bleiben konnte. Aber da hatten wir ja bereits vorgesorgt: Die Abtrünnigen Landesligisten des SC Potsdam wurden vor zwei Jahren beim USV aufgenommen. Nach knapp verpasstem, sportlichen Aufstieg wird ihnen nun – wie uns bei der Zweiten – in der härtesten Liga der Welt Asyl gewährt. Eine Triple-Win-Situation für alle – wir freuen uns auf vereinsinterne Derbies 2019/2020 und wünschen eine schöne Sommerpause!

Dritte Liga: USV verliert 1:3 in Oranienburg

Die erste Volleyball-Damenmannschaft des USV Potsdam hat ihr Auswärtsspiel in der Dritten Liga Nord beim VSV Havel Oranienburg mit 1:3 (18:25, 25:14, 16:25, 17:25) verloren. Dabei gelang dem Team von Trainer Falko Nowak nur im zweiten Satz ein dominanter Auftritt. Als wertvollste Spielerin wurde zum zweiten Mal in Folge Mittelblockerin Martina Stoof ausgezeichnet. Der USV rangiert in der Tabelle damit weiter auf Platz 6, Oranienburg übernahm mit dem Heimsieg die Tabellenführung.

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USV-Weihnachtsturnier am Donnerstag

Am kommenden Donnerstag (20.12.2018) lädt der USV seine Volleyballteams, deren Freunde und Familien um 19 Uhr zum weihnachtlichen Jahresabschluss in die Sporthalle Golm ein. Dort werden wir in ungezwungenem Rahmen ein kleines Mixturnier veranstalten, bei dem der Spaß traditionell im Vordergrund steht. Bitte bringt zum Verzehr eine Kleinigkeit für Allgemeinheit mit, um der Veranstaltung mit Bier, Radler, Glühwein und Gebäck einen würdigen Rahmen für den Jahresausklang zu geben. Da wir die Halle aller Voraussicht nach nur bis 21 Uhr nutzen können, bitten wir alle Teilnehmer um überpünktliches Erscheinen, so dass spätestens 19:15 Uhr die ersten Spiele starten können.

In Vorfreude auf Donnerstag wünschen wir einen schönen dritten Advent!

Schulle (Abteilungsleiter)

Misslungener Jahresabschluss besiegelt das Ende einer Ära

Die erste Volleyball-Herrenmannschaft des USV Potsdam hat mit der 1:3-Auswärtsniederlage (12:25, 25:16, 16:25, 15:25) am Samstag Abend (15.12.2018) beim bisherigen Liga-Schlusslicht SV Energie Cottbus auch im siebten Spiel in Serie eine Pleite kassiert. Damit übergaben die Lausitzer die rote Laterne an den USV, der damit wohl die letzte Chance auf den Klassenerhalt in der Regionalliga Nordost verspielt haben dürfte. Weiterlesen →

Derbysieger: USV schlägt den SC Potsdam II mit 3:1

Die erste Volleyball-Damenmannschaft hat zum Abschluss der Hinrunde in der Dritten Liga Nord das erste Stadtderby der Saison 2018/2019 am Samstag (01.12.2018) gegen den SC Potsdam II mit 3:1 (23:25, 25:16, 25:23, 25:12) gewonnen. Gegen den Nachwuchs des Bundesligaklubs wurde auf Seiten des USV Mittelblockerin Maria Heidelberger vor gut und gerne 150 Zuschauern als wertvollste Spielerin ausgezeichnet. Damit beendet der USV Potsdam die erste Halbserie mit 3 Siegen aus 9 Partien auf Platz 6, während der SC Potsdam vom Kieler TV die rote Laterne überreicht bekam.

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