Der USV Potsdam hat am ersten Spieltag der Landesliga Nord 2010/2011 mit einer überzeugenden Leistung seine beiden Spiele gewonnen. Gegen den Gastgeber aus Hohen Neuendorf musste man sich lediglich im ersten Satz knapp geschlagen geben, bevor man das Spiel 3:1 für sich entscheiden konnte. Im zweiten Match gewann man gegen die Sportfreunde Brandenburg II glatt mit 3:0.

Im ersten Spiel des Tages trafen die beiden späteren USV-Gegner aufeinander, wobei der SV electornic aus Hohen Neuendorf knapp mit 3:2 über die Sportfreunde Brandenburg II die Oberhand behielt. Die Voraussetzungen des USV waren also gemischter Natur, da die Gastgeber bereits 5 Sätze zum „Warmschießen“ absolviert hatten. Zudem waren die Spiele beider Teams gegeneinander im letzten Spieljahr stets hart umkämpft.

Und dort sollte auch der erste Satz Anschluss finden. Nachdem der USV recht konsequent in der Angriffs- und Chancenverwertung begann, entwickelte sich im Verlauf des ersten Spielabschnitts ein Match auf Augenhöhe, welches in Hohen Neuendorf wohl eher den glücklicheren denn den verdienten Sieger fand.

Im zweiten Satz sollte sich die Vermutung von Trainer Schulze bestätigen, dass electronic das Niveau auf Dauer nicht halten können würde. So vermieden die Gäste aus der Landeshauptstadt vor allem Fehler im Aufschlag und konnten sich zudem Punkt um Punkt in der Annahme um Libera Johanna Meyer stabilisieren. Als dann neben Christin Eulau auch Claudia Dittrich auf der Annahme-Außen Position so richtig warm geworden war, zweifelte niemand mehr am Satzausgleich. Dem kam besonders zugute, dass die Mittelblocker im Aufsteiger die gegnerischen Blockspieler banden, um die Außenpositionen freizuspielen. Hier zahlte vor allem Jenny Tabatowski auf der Diagonalposition das in sie gesetzte Vertrauen vielfach zurück und konnte auch in der Feldabwehr scheinbar verloren geglaubte Bälle erhechten und somit noch in Punkte umwandeln. Bei gefühlten 38 Grad Celsius in der Stadtsporthalle zu Hohen Neuendorf rief das Team nun auch entsprechend eine dampfwalzenähnliche Leistung ab und ließ auch in Satz 3 und 4 nicht den Hauch eines Zweifels aufkommen, wer hier Herr im fremden Hause war. Die sehenswerteste Kombination verwandelte abermals Dittrich, die aufgrund der guten „Zug“arbeit der Mittelblocker Ulrike Engel und Alexandra Schramm gekonnt von Zuspielerin Mandy Reimann freigespielt wurde und mehrfach ohne Block vollendete. In dieser Form muss dem Team vor keinem Gegner der Liga bange sein. Auch die Einwechselspielerin Sindy Dahmann fügte sich dabei nahtlos in das intakte Mannschaftsgeüge ein und trug ihren Teil zu einem gleichermaßen beeindruckenden wie verdienten Sieg bei.

Spiel zwei sollte nun also gegen die Sportfreunde II aus Brandenburg ebenfalls zum gewünschten Erfolg führen um die vom Trainer versprochene „2-Flaschen-Sekt“-Doppelsiegprämie nach Hause zu holen. Da vom Trainer im ersten Spiel zwischen Hohen Neuendorf und Brandenburg Probleme bei der oberen Annahme des Gegners ausgemacht wurden, folgte nun die Ansage vom Coach, die Aufschläge vorerst kurz hinters Netz zu spielen, um den Gegner nach vorn zu zwingen um dann mit langen Bällen zu kontern. Diese Variabilität zeugte jedoch von soviel Erfolg, dass der USV Potsdam zwischenzeitlich mit 15:2 in Führung lag, da die Havelstädter kein probates Mittel fanden um die unerreichbar erscheinenden Aufschläge zu entschärfen. So bekam auch Henriette Werbelow im Zuspiel die Chance sich zu beweisen und nutzte diese hervorragend. Als dann bei der dritten Rotation des Gegners deren gefährlichste Angreiferin wieder für die Libera das Spielfeld betrat, waren bereits alle Messen gesungen und der Satz gipfelte schlußendlich in einem 25:10 für Potsdam.

Spielabschnitt 2 verlief ähnlich. Wieder in voller Montur spielte Potsdam, inzwischen mit Tabatowski für Eulau im Außenangriff, auch diesen Satz von oben herunter und kam nie ernsthaft in Bedrängnis. Der befürchtete Spannungsabfall sorgte im dritten Abschnitt für ein kleines Tief, so dass das veränderte Team permanent  einem zwischenzeitlichen 10:15-Rückstand hinterherhinkte. Dennoch kämpften sich die Damen des USV auf 22:22 heran, ehe zwei Satzbälle abgewehrt werden mussten um schließlich mit dem 27:25 den 3:0-Sieg perfekt zu machen.

Alles in allem liegt ein gelungener erster Spieltag hinter der ambintionierten Potsdamer Unimannschaft, die in den nächsten Spielen bestätigen wollen wird, dass die erbrachte Leistung in dieser Form keine Eintagsfliege war. Die Möglichkeit dazu bietet sich bereits in der kommenden Woche. Dann trifft der USV Potsdam am Samstag auf den Nachwuchs der U16-Landesauswahl.

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3:1 und 3:0: Gelungener Saisonauftakt des USV!

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