Die 1. Herren des USV Potsdam konnten ihr Heimspiel gegen den TSV Spandau 1860 am Samstag Abend (14.12.2013) in Golm mit 3:1 (22:25, 25:20, 25:12, 25:22) gewinnen und beenden so das Spieljahr 2013 mit dem vierten Saisonsieg. In der Tabelle bleibt der USV weiterhin Schlusslicht, liegt nun aber wieder in unmittelbarer Schlagdistanz zur Konkurrenz.

Das Spiel gegen die wie der USV Potsdam mit voller Kapelle angereisten Gäste aus Spandau begann zunächst sehr ausgeglichen. Im ersten Satz wechselte die knappe Führung mehrfach. Dabei zeigte sich insbesondere Andreas Jurisch auf der Diagonalposition im Vergleich zur Vorwoche stark verbessert und glänzte direkt vor dem Fanblock mit 90%igem Frauenanteil gleich mehrfach in der Feldabwehr. Bei 22:22 lagen auch deswegen beide Teams noch gleich auf, doch die Berliner entschieden den Satz zu ihren Gunsten. Im zweiten Abschnitt zauberte Martin Grohs zur Freude von Coach André Rübensam die Defintion des Mittelblockers auf’s Parkett und holte 5 Blocks nacheinander – davon 4 Kills (!). Zusammen mit Mario Kuss am Aufschlag steuerten sie dem USV nun eine Serie von 8 Breaks bei. Bei 18:10 schien der Satz eigentlich schon gelaufen. Doch durch Probleme in der Annahme und Angriffsfehlern aus aussichtsreichen Positionen erreichte der TSV noch die 20-Punkte-Marke. Im dritten Abschnitt liefen die Potsdamer Altmeister nun zur Höchstform auf: Bei 15:10 ging Andi Scheuerpflug zum Aufschlag und kehrte eine sehr lange Zeit nicht zurück – das zwischenzeitige 24:10 möge dies eindrucksvoll belegen. Dass Spandau seine Munition zu allem Überfluss noch nicht vollends verschossen hatte, offenbarte im Anschluss der vierte Abschnitt: Die mit dem Ex-USV II-Akteur Ronny Klein angereisten Gäste kämpften weiterhin verbissen um jedoch Ball, doch beim USV zahlte sich nun erstmals in diesem Spiel der obligatorische Diagonalwechsel so richtig aus (15:14 auf 22:17). Der Rest ging im Jubel unter.

Den versöhnlichen spielerischen Jahresabschluss rundete die anschließende USV-Weihnachtsfeier im Bowlingcenter Babelsberg ab. Christian Burkhardt, Jens Reimann und Robert Ließ sammelten dabei Kreuze wie andere Briefmarken.

Update: Durch die 3:0 Niederlage des VfK Südwest Berlin beim Tabellenführer USC Magdeburg kletterte der USV Potsdam am Sonntag Abend (15.12.2013) auf Platz 10 der Tabelle.

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1. Herren mit versöhnlichem Jahresabschluss
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Ein Kommentar zu „1. Herren mit versöhnlichem Jahresabschluss

  • 16. Dezember 2013 um 11:42
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    „Würden nun die Potsdamer 24 Stunden danach den ganzen Frust der Spandauer ob dieser Niederlage zu spüren bekommen? Fast hätte man das befürchten müssen, denn das Spiel nahm zunächst einen Verlauf, der das zu bestätigen schien. Die Spandau siegten im ersten Satz mit 25:22, obwohl die Potsdamer schon 22:19 geführt hatten. „Da ging tatsächlich wieder die Angst bei uns um, dass es wieder nichts werden würde mit einem Sieg“, bestätigte Potsdams Abteilungsleiter und Spieler Erik Heidemann und ergänzte: „Die Spandauer forderten uns mächtig heraus. Doch wir nahmen die Herausforderung erstaunlich gut an.“ Mit 25:20, 25:12 (!) und 25:22 erkämpfte sich der USV-Sechser den so sehnlich erhofften 3:1-Heimsieg. „Es ist eine Erleichterung für uns“, so Erik Heidemann, „dass wir das Jahr positiv abgeschlossen haben. Vielleicht zieht über die Winterpause mehr Ruhe und Sicherheit ins Team ein, denn wir wollen auf keinen Fall absteigen.“ Auftaktgegner nach der Winterpause ist ausgerechnet auswärts Rotation Prenzlauer Berg…

    Die Potsdamer tankten jedenfalls am Abend in geselliger Runde bei der obligatorischen Weihnachtsfeier neuen Mut für den Rest der Saison. Denn würde den USV Potsdam tatsächlich der Abstieg in die Brandenburgliga treffen, würde sich ein ebenso renommierter wie erfolgreicher Verein aus dieser Spielklasse verabschieden. Immerhin war der USV Potsdam in Zeiten der Drittklassigkeit schon zweimal Regionalmeister (1998 und 2003) und gehört seit der Saison 2001/2002 ohne Unterbrechung der Regionalliga an. In diesen 12 Jahren wurden die Potsdamer 2003 Titelträger und zudem viermal Vizemeister, zuletzt in der vorigen Saison. Mit einem Wort: Der gute Ruf steht auf dem Spiel!“

    Quelle: http://www.volleyball-nordost.de/rl-spielberichte.html

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