Die Regionalliga-Herren des USV Potsdam konnten zum Auftakt ins Volleyballjahr 2014 einen spektakulären 3:0-Erfolg (25:20, 25:17, 25:11) bei der SG Rotation Prenzlauer Berg feiern. Der unerwartet klare Erfolg beim amtierenden Regionalligameister und derzeitigem Tabellendritten katapultierte das Team von Trainer André Rübensam in der Tabelle von Platz 10 auf 8.

In der Pressemitteilung des Regionalbereiches Nordost (Quelle) liest sich das übrigens so: Für die Männer des alteingesessenen Regionalligisten USV Potsdam dürfte dieser 12. Spieltag der Auftakt zu einer Aufholjagd gewesen sein, die den Tabellenvorletzten aus der gegenwärtigen Abstiegsgefahr ins gesicherte Mittelfeld bringen soll. Jedenfalls sorgten die Potsdamer mit ihrem glatten 3:0 (20, 17, 11)-Sieg beim favorisierten Tabellendritten SG Rotation Prenzlauer Berg für eine gehörige Überraschung. Immerhin peilt der Titelverteidiger die erneute Meisterschaft an, was allerdings mit dieser Heimniederlage angesichts eines 7-Punkte-Rückstandes auf Spitzenreiter USC Magdeburg aus eigener Kraft nicht mehr zu realisieren ist. Prenzlauer Bergs Teamchef Robert Lange erkannte ohne Umschweife den starken Auftritt des USV Potsdam an: „Bei uns lief so gut wie nichts zusammen, bei Potsdam lief alles optimal. Nein, wir haben den Gegner keineswegs unterschätzt, aber die Potsdamer waren wirklich gut drauf.“

Potsdams Kapitän und Abteilungsleiter Erik Heidemann strahlte nach dem 3:0: „Das ist Wahnsinn, damit konnte man nicht unbedingt rechnen. Wir hatten erst letzte Woche das Training wieder aufgenommen und waren diesmal nicht mit einer Rumpftruppe nach Berlin gefahren, wie das bei uns in Auswärtsspielen oft der Fall ist. Wir waren zu neunt, auch Andreas Scheuerpflug war diesmal dabei.“ Natürlich sei Prenzlauer Berg der Favorit gewesen, so Heidemann weiter, „aber wir haben gut aufgeschlagen, womit Prenzlauer Berg mehr und mehr Probleme hatte, und waren auch in der Annahme stark. Im ersten Satz lagen die Berliner meist zwei, drei Punkte vorn, aber wir gewannen den Satz und merkten: Hier ist heute was zu machen. Beim 25:11 im dritten Satz profitierten wir von jeder Menge Fehler Prenzlauer Bergs, die entweder an unserem Block scheiterten oder den Ball ins Aus schlugen.“

Mit diesem Sieg rückte der USV Potsdam vom zehnten auf den achten Platz vor. „Vielleicht“, so ergänzte Erik Heidemann noch, „hat es doch etwas bewirkt, dass wir uns zusammengesetzt und die unbefriedigende Situation miteinander diskutiert haben. Jeder muss sich etwas mehr strecken – war der Tenor. Unser Ziel ist ein Platz im Mittelfeld.“

Diesen Zeilen muss man nichts weiter hinzufügen. Stattdessen wird an dieser Stelle der Blick schon wieder nach vorn gerichtet: Am kommenden Samstag (18.01.2014) soll der Auswärtssieg in Berlin im drittletzten Heimspiel der Saison gegen den KSC ASAHI Spremberg vergoldet werden. In der Partie gegen die Mannschaft aus dem Süden Brandenburgs trifft der USV auf einen unmittelbaren Tabellennachbarn, gegen den die Potsdamer in den bisherigen drei Aufeinandertreffen seit dessen Aufstieg sieglos blieben. Diesen Fluch gilt es also zu brechen. Anpfiff in der Heinrich-Mann-Allee ist um 18 Uhr. Eintritt: 2 Euro.

Für den USV in Berlin am Ball:

Attila Dahmann, Martin Grohs, Christian Grapentin, Piet Karohs, Andreas Scheuerpflug, Thomas Schulze, Erik Heidemann, Martin Hänel, Björn Bullert

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1. Herren mit glänzendem Start ins neue Jahr

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