Die 1. Volleyball-Damenmannschaft des USV Potsdam wurde am Samstag (25.01.2014) bei der Vorrunde zum Landespokal in Cottbus ihrer Favoritenrolle gerecht und setzte sich in der Qualifikation für die Endrunde am 26./27. April 2014 als Sieger der Staffel C ohne Satzverlust gegen die Mitbewerber aus Döbern und Cottbus durch. 

Nachdem die Netzhoppers aus KW ihre Teilnahme am Vortag absagten, galt es theoretisch nur einen weiterer Konkurrenten zu eliminieren, da sich drei der vier anwesenden Teams für die Saisonabschlussparty qualifizieren würden. Die Auslosung ergab, dass der USV Potsdam – mit nur 8 Spielerinnen angereist – zunächst auf den SV Döbern, dann auf den SV Energie Cottbus III und abschließend auf Ligakonkurrent HSV Cottbus treffen sollte.

Mit der Landesklassemannschaft aus Döbern hatte der USV Potsdam in den zwei angesetzten Gewinnsätzen überhaupt keine Probleme. Zusätzlich sollte dabei jeglicher Druck im Aufschlag vermieden werden, um eine Trainingseinheit im K2 zu absolvieren. Mit 25:6 (!) und 25:19 setzte sich der Favorit souverän durch, auch wenn man zweiten Satz zeitweise gegen tapfer kämpfende Döberanerinnen mit vier Punkten in Rückstand lag.

Im zweiten Spiel ging es gegen den Tabellenführer der Landesliga Süd – Energie Cottbus III. Für die Gastgeber sollte die Partie laut deren Trainer ein echter Härtetest werden, um den eigenen Leistungsstand einordnen zu können – der wurde es dann auch: Mit 25:15 und 25:12 kam Energie unter die Räder.

Da vor dem abschließenden Spiel gegen den Brandenburgligisten HSV Cottbus der SV Döbern bereits ausgeschieden war, der Wecker an diesem kalten Morgen bereits um 6:30 Uhr klingelte, der Nachmittag weit fortgeschritten, die Heimat bei widrigen Witterungsbedingungen fast zwei Stunden entfernt und das letzte spielfreie Wochenende knapp einen Monat alt war, trat man mit der Bitte an den HSV Cottbus heran, auf das sportlich vollkommen bedeutungslose Spiel (!) gegen den USV zu verzichten. Da die Damen aus Cottbus trotz mehrfacher Nachfrage dieser Bitte nicht nachkamen, durfte der USV nun nochmal ans Netz. Mit einer gewissen Portion Wut im Bauch und dem unbändigen Willen dem HSV Cottbus im vierten Saisonspiel gegeneinander die vierte Niederlage zu verpassen, maßregelten die Potsdamer die Cottbuser im ersten Satz – 25:17. Dabei taten sich insbesondere Maria Heidelberger im Block und Ulrike Engel im Angriff hervor. Letztere verlor zwar morgens auf dem Weg zur Straßenbahn bei einem Sturz vor dem REWE in Potsdam West ihr rechtes Knie, fand jedoch anscheinend an selber Stelle ihre Schlagschulter und ihr Mojo wieder. Kapitänin Franzi Hörnlein als Initiatorin der gescheiterten „Nix-wie-weg-Initiative“ beschleunigte die Bälle bei ihren Angriffen zeitweise auf Überschallgeschwindigkeit, so dass einige Abwehrspielerinnen des Gegners nach dem 26:24-Erfolg des USV im zweiten Satz mit blauen Armen nach Hause gefahren sein dürften.

Bis zum nächsten Spieltag bleibt keine Zeit zum Druchschnaufen: Am kommenden Samstag (01.02.2014) trifft der Tabellenführer der Brandenburgliga in der selbigen zunächst in eigener Halle in Golm auf den Tabellenfünften KSC ASAHI Spremberg. Anschließend kommt es zum Spitzenspiel des USV Potsdam (1.) gegen den SC Potsdam II (2.).

Für den USV am Ball:

Cindy Kremer, Elisa Eichholz, Ulrike Engel, Martina Gast, Nora Makowski, Maria Heidelberger, Franzi Hörnlein, Alexandra Schramm

Geschrieben für unseren Mannschaftsarzt Dr. Stefan Schwarz

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1. Damen für Landespokal-Endrunde qualifiziert
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