Die Regionalliga-Volleyballteams des USV Potsdam haben in ihren Heimspielen am Samstag (13.02.2016) lediglich zwei von sechs möglichen Punkten einfahren können. Die Damen bezwangen die Blankenburger Volleyballfreunde 91 mit 3:2 (25:23, 25:13, 17:25, 21:25, 15:13), die Herren unterlagen dem MTV 1862 Wittenberg mit 1:3 (25:22, 22:25, 20:25, 22:25). Als wertvollste Spieler wurden Martina Gast und Mario Kuss ausgezeichnet.

Bei den Damen standen dem Trainerteam Schulze/Schneider 12 Spielerinnen zur Verfügung, die gegen die Gäste aus dem hinteren Tabellendrittel für drei Punkte sorgen sollten. Im ersten Satz starteten beide Mannschaften ausgeglichen. Von 8:9 über 20:19 setzte sich der USV etwas glücklich mit 25:23 durch. Beflügelt hiervon machten die Potsdamerinnen nun mit den Volleyballfreunden aus Blankenburg im zweiten Satz kurzen Prozess und gewannen deutlich 25:13. Dass Blankenburg die knapp zweieinhalb-stündige Rückfahrt in den Harz nicht gänzlich ohne Zählbares antreten konnte, war in erster Linie einer erheblichen Leistungssteigerung der Gäste in der Annahme und in der Feldabwehr zu verdanken. Der USV ließ nun die letzte Konsequenz in allen Elementen vermissen, weshalb die Sätze 3 und 4 mit 17:25 bzw. 21:25 abgegeben wurden. Dass der Tiebreak mit 15:13 gewonnen wurde, war letztendlich das versöhnliche Ende eines Spiels, in welchem man einen Punkt verschenkte. Als MVP wurde zum dritten Mal in Folge Zuspielerin Martina Gast ausgezeichnet.

Bei den Herren standen die Vorzeichen wie so oft in dieser Spielzeit personell alles andere als rosig: Gegen den Tabellenzweiten fanden lediglich 9 einsatzfähige Spieler den Weg in die Heinrich-Mann-Allee, darunter mit Erik Heidemann und Björn Bullert zwei Spieler, die erst jeweils einen Saisoneinsatz aufzuweisen hatten. Der erste Satz gegen den MTV startete durchwachsen, bei 4:9 ersetzte Thomas Schulze, der die Jokerrolle inne hatte, den glücklosen Björn Bullert. Fortan stabilisierte sich der USV in der Annahme, ließ sich auch von fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen nicht vom Wege abbringen, kam nach guten Abwehraktionen zu vielen sehenswerten Punkten und rang den Favoriten von der Elbe schließlich mit 25:22 nieder. Im zweiten Abschnitt war das Spiel lange ausgeglichen, am Ende gab der höhere Aufschlagdruck der Gäste und einige Unstimmigkeiten im Zuspiel den Ausschlag für die 22:25-Niederlage. Der dritte Satz startete mit einer furiosen 5:0-Führung, die jedoch bei 7:7 bereits wieder nichtig war. In dessen Folge traf Wittenberg so ziemlich jeden Angriff, da auch der Potsdamer Block Lücken offenbarte und ging 2:1 in Führung. Im vierten Satz drohte das Team auseinander zu fallen. Es fehlten wie so oft in dieser Saison ein bis zwei Wechseloptionen, um die Schwächephasen einzelner Akteure ausgleichen zu können.

Am Samstag geht’s um 19 Uhr nach Schöneiche. Dass der Baum lichterloh brennt, scheinen einige Spieler noch nicht realisiert zu haben. Beim Tabellenvorletzten ist ein Sieg Pflicht, will man irgendwie die Regionalliga halten. Für die Damen steht zeitgleich das Auswärtsspiel bei den Sportfreunden Brandenburg an.

Für den USV am Ball:

Martina Gast, Alexandra Schramm, Maria Heidelberger, Tina Patzner, Karen Amlang, Ulrike Engel, Cindy Kremer, Paula Fabian, Julia Hofmann, Julia Löchel, Katherina Richter, Nora Makowski

Mario Kuss, Christian Burkhardt, Christoph Schneider, Martin Hänel, Björn Bullert, Attila Dahmann, Philip Marchal, Erik Heidemann, Thomas Schulze

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Regionalligateams mit zwei von sechs möglichen Punkten

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