Die erste Volleyball-Herrenmannschaft des USV Potsdam wird auch in der nächsten Saison in der Regionalliga Nordost aufschlagen. Das besiegelten die Niederlagen der Konkurrenz bereits am Samstag Abend, bevor der USV sein letztes Auswärtsspiel der Regionalliga-Saison 2015/2016 beim CV Mitteldeutschland II am Sonntag (10.04.2016) mit 1:3 (16:25, 25:19, 15:25, 27:29) verloren geben musste. Als wertvollster Spieler wurde einmal mehr Andreas Jurisch ausgezeichnet.

Mit Mettbrötchen und Kaltgetränken im Gepäck machten sich am Sonntag Mittag zehn USV-Protagonisten in zwei Autos (!) auf den Weg ins idyllisch zwischen Kühltürmen und Hochspannungsleitungen eingebettete Spergau. USV-Trainer Falko Nowak schickte folgendes Team auf’s Feld: Andreas Jurisch spielte gewohnt Diagonal, Martin Grohs und Attila Dahmann im Mittelblock, Jens Reimann und Philip Marchal als Annahme-Außen, Christian Burkhardt (Fußverletzung) als Libero und Thomas Schulze im Zuspiel. Auf der Bank nahmen Christoph Schneider und Erik Heidemann Platz. Da sich die ganz große Anspannung bezüglich des Ligaverbleibs bereits am Vorabend in Luft aufgelöst hatte, begann das Team gegen 12 sachsen-anhaltinische Gastgeber (man beachte: Statistisch gesehen waren darunter 3 AfD-Wähler!) auch seltsam kampfes-unlustig und überließen dem CVM ruck-zuck den ersten Satz (16:25). Die Annahme wackelte, in der Feldabwehr ging nichts und zu allem Überfluss sammelte der Gegner Blockpunkte en masse. Erst im zweiten Abschnitt, als das Team bereits wieder schnell mit 6:12 zurücklag, keimte Hoffnung auf, als die Mettbrötchen so langsam verdaut waren und Schulze sechs Aufschläge in Serie durchbrachte. Infolgedessen machten die Mitteldeutschen nun viele Eigenfehler, die dem USV einen souveränen 25:19-Satzerfolg bescherten. Dass dieser der einzige an jenem Sonntag bleiben sollte, war ein wenig tragisch: Denn abgesehen vom dritten Satz, wo bei Potsdam wieder so gut wie nichts zusammenlief (15:25), schien die Partie bei 24:20 im vierten Satz für den CVM II bereits gelaufen. Jens Reimann sorgte jedoch am Aufschlag nach Blockpunkten von Grohs und dem eingewechselten Schneider sowie sehenswerten Aktionen von Jurisch, für die 25:24-Führung und damit Satzball USV. Der nächste Aufschlag blieb jedoch im Netz hängen und auch der zweite Satzball nach Fehlaufschlag CVM blieb ungenutzt. Danach setzte Dahmann – zuvor mit 100%-Angriffsquote bei gar nicht mal so wenigen Pässen – den Angriff über die Mitte knapp ins Seitenaus und der CVM machte über die Außenposition alles klar.

Was vom Spieltag bleibt: Die Klasse ist gehalten und Reimi, die Brötchen waren super!

Für den USV am Ball:

Andreas Jurisch, Jens Reimann, Martin Grohs, Attila Dahmann, Christian Burkhardt, Philip Marchal, Christoph Schneider, Erik Heidemann, Thomas Schulze

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1. Herren: Punktloser Sonntagsausflug nach Mittelerde
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Ein Kommentar zu „1. Herren: Punktloser Sonntagsausflug nach Mittelerde

  • 11. April 2016 um 10:26
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    Immer wieder gerne zur Fahrt nach Mittelerde!

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