Beim ersten Heimspieltag des neuen Jahres siegten die 2. Damen am Sonntag (08.01.2017) sowohl gegen VSV Grün-Weiß Erkner II  mit 3:1 (26:28, 25: 23, 25:14, 25:18), als auch gegen VC Blau-Weiß Brandenburg mit 3:2 (25:12, 25:20, 22:25, 25:15, 15:13). Im ersten Spiel des Tages setzte sich Erkner in einem langen Match im Tiebreak gegen Brandenburg durch.

„Hässlich, aber nicht dumm“ war dabei keine Beschreibung von irgendwelchen anwesenden Spielerinnen, sondern die taktische Vorgabe von Trainer Christopher Wille in den entscheidenden Momenten am Satzende. Auf die ungeduldige Whatsapp-Anfrage unserer Urlauberinnen, „ob wir denn vorne liegen“ konnten wir auch  viertel 2 nur antworten: „Wir liegen bisher nur neben dem Feld.“ Zehn Minuten später ging es dann endlich ans Warmmachen. Trainer Christopher Wille begann mit Lina im Zuspiel, Pauli und Jenny auf Annahme-Außen, Jessi auf Diagonal und Janine und Kathrin auf der Mitte. Letztere musste unsere Ausfälle auf dieser Position kompensieren, auch wenn das Knie nicht so wirklich begeistert von so viel Springen am Netz war. Henny agierte als Libera, Kripo-Franzi, Johanna und Henni nahmen als Wechseloptionen vorerst auf der Bank Platz.
Auch im neuen Jahr konnten wir unsere alten Gewohnheiten zunächst nicht ablegen: Trotz einem super Start in den ersten Satz und zwischenzeitlich 6 Punkten Führung ließen die USV-Damen den Gegner durch Unkonzentriertheit und Eigenfehler wieder herankommen. Der Kampfgeist am Ende reichte dann nicht mehr aus und man ließ Erkner den Vortritt. Das wäre vermeidbar gewesen, aber im nächsten Satz konnten wir dafür knapp die Nase vorn behalten. Trainer Willi blieb ruhig und fand in den Satzpausen die richtigen Worte. So gingen die nächsten zweiten Durchgänge deutlicher aus und die ersten 3 Punkte standen auf dem USV-Konto.
Auch im zweiten Spiel galt es, gegen den direkten Tabellennachbarn zu punkten. Da Brandenburg gar nicht in den ersten Satz fand, konnten wir relativ entspannt agieren, super unterstützt von den lauten Anfeuerungsrufen von der Bank. Im zweiten Durchgang blieben wir ähnlich ruhig – nur im negativen Sinne. Das gesamte USV-Spiel wirkte müde und etwas einfallslos. Das reichte nicht gegen die Brandenburgerinnen, die jetzt deutlich stärker spielten. Satz 3 konnten wir für uns entscheiden, nicht zuletzt, weil die taktische Vorgabe „hässlich, aber nicht dumm“ beherzigt wurde. Durch variablere Bälle im Angriff und den Mut zu unvorhersehbaren Angriffen, die oft dann gar nicht so schlimm waren, konnte Brandenburg aus dem Konzept gebracht werden. Im vierten Satz gelang dafür nicht viel. In allen Bereichen funktionierte aber auch rein gar nichts, ebenso brachten die Wechsel nicht den gewünschten Erfolg. Zum Ende hin fanden wir aber den Spaß am Ballspielen zurück und konnten uns so mental für den Tiebreak bereit machen. Nach einem 1:5 zu Beginn sah schon alles nach einer Niederlage aus. Nach Auszeit und den richtigen Motivationsansprachen konnten wir aufholen und mit Führung die Seiten wechseln. Diese gaben wir dann nicht mehr her und freuten uns über weitere 2 Punkte.

Diesen Samstag geht es schon weiter: Am gleichen Ort (Golm) und hoffentlich mit ebenso viel Kampf- und Teamgeist heißt es gegen Herzberg und Spremberg, den Aufwärtstrend fortzusetzen.

Für den USV am Ball: Lina B., Pauline S., Jennifer F., Kathrin L., Janine M., Jessica R., Henriette W., Franziska H., Johanna P., Henrike Z.

Trainer: Christopher Wille

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Neues Jahr, neues Glück: 2. Damen leiten 2017 mit Doppelsieg ein

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