Die erste Volleyball-Herrenmannschaft hat ihr Heimspiel gegen den CV Mitteldeutschland II unglücklich mit 1:3 (19:25, 24:26, 25:18, 21:25) verloren. In der Tabelle verpasste das Team damit einen weiteren Befreiungsschlag im Abstiegskampf und muss nun am kommenden Sonntag bei der SG Prieros / KWh gewinnen, um die Regionalliga halten zu können. Als wertvollster Spieler wurde Andreas Scheuerpflug ausgezeichnet.

Gegen den CVM II waren die Voraussetzungen bereits im Vorfeld der Partie nicht optimal: Mit Kapitän Roger Büchsenschuß, Mittelblocker Attila Dahmann, sowie Jens Reimann fehlten dem Team drei wichtige Stützen. Die Startaufstellung mit Christian Burkhardt auf Diagonal, Martin Hänel als Libero, Lars Hurtig und Martin Grohs im Mittelblock, Andreas Scheuerpflug und Robert Ließ als Annahme-Außen und Thomas Schulze im Zuspiel sollte es demnach richten. Gleich zu Beginn des ersten Satzes offenbarten die Gastgeber Annahmeschwächen gegen einen gut aufschlagenden 8-köpfigen Gegner, so dass der USV einem 2:8-Rückstand hinterherlaufen musste. Nachdem die erste Schockphase überstanden war, fanden die Potsdamer, angetrieben von 30 Fans in der altehrwürdigen Sporthalle Heinrich-Mann-Allee, besser ins Spiel und kämpften sich auf 8:10 heran. In der Folge führten jedoch Eigenfehler am Aufschlag und im Angriff zum 19:25-Satzverlust. Im zweiten Abschnitt sah der USV nach einem engen Satzverlauf (9:11, 13:15, 21:21) beim 24:21 schon wie der sichere Sieger aus, doch zwei Angriffsfehler, sowie zwei Asse und ein Block des Gegners stellten den USV mit dem Rücken zur Wand – 24:26. Im dritten Satz konnte der USV, der nun mit Schneider und Scheuerpflug auf Außen agierte, die Fehlerquote konstant niedrig halten und kam allen voran über die Außenpositionen zu sehenswerten Punktgewinnen, so dass der 25:18-Erfolg zu keinem Zeitpunkt in Gefahr geriet. Auch im vierten Satz rissen die Gastgeber das Spiel nun an sich, doch nach 21:17-Führung brachten die Gäste acht (!) Aufschläge in Serie durch, die das Spiel entschieden – 21:25. Andreas Scheuerpflug wurde im Anschluss an die Partie als MVP gekührt. Für den 49-jährigen Routinier war es die dritte Auszeichnung in der laufenden Spielzeit.

Vor dem letzten Spiel gestaltet sich die Abstiegsfrage in der Tabelle wie folgt: Derzeit liegt der USV mit 23 Punkten bei einem Spiel mehr als die Konkurrenz zwei Punkte vor der SG Prieros/KW und drei Punkte vor Rotation Prenzlauer Berg auf Nichtabstiegsplatz 7. Um in der Tabelle vor Prieros zu bleiben, genügt am kommenden Sonntag um 15 Uhr ein Sieg in Königs Wusterhausen. Die Höhe spielt dabei keine Rolle, da die SG PKW bei Punktgleichheit nur noch auf 8 Siege (gegenüber 9 beim USV) kommen würde. Wie schwer dieses Unterfangen jedoch werden wird zeigte bereits das Hinspiel, das knapp mit 3:2 gewonnen werden konnte. Somit ist die Rechnung denkbar einfach: Wer verliert, steigt ab (mit einer kleinen Ausnahme). Allerdings wären die Potsdamer auch im Falle eines Sieges noch abhängig von der Schützenhilfe des Lokalrivalen VC Potsdam-Waldstadt und des KSC ASAHI Spremberg: Würde beide Teams in der Summe in ihren Heimspielen gegen die SG Rotation Prenzlauer Berg zwei oder mehr Punkte holen, bliebe der USV der Regionalliga erhalten – Wittenbergs theoretische Chancen einmal ausgeklammert.

Für den USV am Ball:

Andreas Scheuerpflug, Christian Burkhardt, Martin Grohs, Christoph Schneider, Robert Ließ, Lars Hurtig, Martin Hänel, Lukas Wieland, Georg Meyer, Thomas Schulze

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1:3 gegen CVM: USV sichert sich Abstiegsfinale in KW
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