Der USV Potsdam begrüßte am vergangenen Sonntag (21.01.2018) den TSV Wedding zum Heimspiel in Potsdam-Golm. Im Hinspiel war diese Partie im vergangenen Oktober mit einem Endstand von 3:1 für die Potsdamerinnen ausgegangen. Durch den Sieg gegen den ehemaligen Tabellenführer Rotation Prenzlauer Berg am vorherigen Wochenende, war der USV Potsdam mit dem entsprechenden Selbstbewusstsein am Start und wollte nun natürlich auch die Rückrunde gegen Wedding für sich entscheiden.

In den ersten Satz starteten beide Mannschaften niveautechnisch nicht wirklich am Limit. Der USV legte mit einigen wenigen Punkten einen kleinen Vorsprung vor, wurde zur Mitte des Satzes jedoch von den Damen aus Berlin eingeholt und von da an gestaltete sich der Punktestand relativ ausgeglichen bis kurz vor die 20 Punkte-Marke. Zum Ende setzte sich der USV jedoch durch starke Aufschläge und das Wechselspiel von Trainer Falko Nowak ab und gewann den ersten Satz mit 5 Punkten Unterschied.

In den zweiten Satz startete der USV Potsdam mit etwas mehr Disziplin und versuchte durch viele Passkombinationen sein Spielniveau wieder etwas anzuheben. In der Mitte des zweiten Satzes gelang es dem TSV Wedding dann nicht mehr den Anschluss zu halten und die Gastgeber konnten Punkt für Punkt davonziehen. Dazu halfen unter anderem mehrere Aufgabenserien des USV. Auf der Zuschauerbank kam das Gefühl auf, dass die Gäste sich ab diesem Zeitpunkt ein wenig aufgegeben hatten. Ein Grund war sicherlich, dass viele Aktionen, egal an welcher Stelle, einfach keinen Erfolg mehr hatten. Der zweite Satz ging mit 25:18 an den USV.

Der dritte Satz steigerte dieses Gefühl noch, die Gäste nahmen trotz deutlichem Abstand nicht einmal ihre zweite Auszeit und leisteten wenig Widerstand zum deutlichen Endstand von 25:10 für den USV. Als wertvollste Spielerin des Spiels wurde Libera Cindy Kremer gewählt.

Auch wenn man dieses Spiel nicht vergleichen kann mit dem sehr spannenden Spitzenspiel gegen den RPP, so war dieser 3:0 Sieg jedoch emotional sehr viel wert. Keinen Satz hatte man abgeben und nicht zuletzt damit wie vom Trainer Nowak gefordert, den „Platz an der Sonne“ erst einmal verteidigt. Als nächstes trifft der USV Potsdam am 27.01. auf die Damen der SG Einheit Zepernick und, wie man sich denken kann, hat das Team auch dort ein ganz klares Ziel.

Für den USV Potsdam I kämpften und jubelten: Trainer Falko Nowak, Alexandra Schulze, Anne Borrmann, Verena Poppe-Kohlsdorf, Tina Patzner, Tanja Bergmann, Gina Schilke, Martina Gast, Susann Sass, Isabelle Manoury sowie Cindy Kremer.

Als Unterstützung auf der Trainerbank dabei: Karen Amlang sowie durch Krankheit zum Zuschauen und Anfeuern verdammt: Maria Heidelberger, Ivette Pollack und Jana Dotzek.

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USV Damen I: Sicherer Sieg gegen den TSV Wedding
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