Die erste Damenmannschaft des USV Potsdam gewann ihr erstes Heimspiel gegen den USC Magdeburg mit 3:0 (25:17, 25:18, 25:17). Als wertvollste Spielerinnen wurden Lena Timme (USC Magdeburg) und Kapitänin Martina Gast (USV Potsdam) ausgezeichnet.

Das lange Warten hat ein Ende. Endlich beginnt die Saison 2021/2022 für die erste Damenmannschaft des USV Potsdam. Aufgrund der Staffelstärke von 12 Mannschaften und um den Spielverkehr in der Saison 2021/2022 auch in der weiterhin andauernden Pandemie zu ermöglichen, ist die Dritte Liga Nord der Frauen in zwei Vorrundengruppen geteilt. Nach der Vorrunde folgt die Endrunde, in der die drei Erstplatzierten jeder Vorrundengruppe die Aufstiegsgruppe und die drei am schlechtesten Platzierten die Abstiegsgruppe bilden. Die 1. Damenmannschaft des USV Potsdam traf in ihrem ersten Saison- und Heimspiel auf den USC Magdeburg. Die Vorfreude auf den Start der neuen Saison war groß, insbesondere nach der langen Pause seit November. Viel Vorbereitungszeit musste investiert werden, damit alle Hygienemaßnahmen umgesetzt werden und das Spiel vor Zuschauern stattfinden konnte.

Nachdem unser langjähriger Trainer Thomas Schulze sein Karriereende nach der vergangenen Saison bekannt gab, machte sich die erste Damenmannschaft auf die Suche nach einem Nachfolger. Mit Christoph Scholz wurde schnell ein neuer Trainer gefunden, der nun die Damen der 1. Mannschaft unter seine Fittiche nimmt. Für das erste Heimspiel hatte Christoph eine große Auswahl an Spielerinnen, die er aufs Feld stellen konnte, zur Verfügung: Martina Gast und Beatrice Kujat (Zuspiel), Jessi Bögershausen, Jana Schumann und Martina Stoof (Mitte), Nicole Liebscher und Tina Patzner (Dia), Neuzugang Svenja Günzel, Sophia Apel und Gina Schilke (Annahme/Außen) und Doreen Schusdziarra (Libera).

Das Spiel begann pünktlich um 18 Uhr in der Heinrich-Mann-Allee. Trainer Christoph Scholz setze im ersten Satz auf Tini im Zuspiel, Tina auf der Diagonalposition, Sophie und Svenja auf Außen, Martina und Jana auf Mitte und Doreen als Libera. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, insbesondere in der Annahme, erspielten sich die Mädels des USV mit starken Aufschlägen und Angriffspunkten schnell die Führung mit 6:3 und 12:6. Der USC, der seine 2. Saison in der Dritten Liga bestritt, ließ jedoch nicht nach und kämpfte sich mit starken Aufschlägen bis zu einem 14:12 heran. Die Mädels aus Potsdam wollten es sich jedoch nicht nehmen lassen, den ersten Satz nach Hause zu holen und weiteten die Führung erst auf 22:16 aus und machten dann den Sack schlussendlich mit 25:17 zu.

Im zweiten Satz startete Trainer Christoph mit Bea im Zuspiel, Martina und Jessi auf Mitte, Nici auf Diagonal, Gina und Svenja auf Außen und Doreen als Libera. Auch in diesem Satz erspielten sich die Mädels vom USV mit einer konstanten Annahme, starken Angriffen und dem ein oder anderen Blockpunkt eine schnelle Führung von 8:5. Die Mädels aus Magdeburg zeigten jedoch mehr Wille und konnten selbst durch starke Aufschläge und Angriffen die Führung mit 12:13 übernehmen. Trainer Christoph nahm trotz der Führung von Magdeburg keine Auszeit und glaubte an seine Mädels. Zurecht, denn die Potsdamer Mädels zeigten mehr Biss und erlangten dank Angriffspunkten und Abwehraktionen wieder die Führung mit 15:13. Auch der Doppelwechsel seitens des USC Magdeburg konnte den USV nicht aus dem Spiel bringen. Die Damen des USVs weiteten ihre verdiente Führung auf 21:17 aus und holten sich zum Schluss den zweiten Satz mit 25:18.

Im dritten Satz kam Sophie für Svenja als Außenangreiferin aufs Feld, die restlichen Positionen blieben unverändert. Die Mädels auf Magdeburg hatten zu Beginn des dritten Satzes mehr Wille den Satz zu gewinnen, denn sie erspielten sich dieses Mal eine schnelle Führung mit 10:7. Trainer Christoph reagierte mit einem Doppelwechsel, Tini kam für Bea und Tina für Nici. Der Wechsel zeigte seine gewollte Wirkung und die Mädels aus Potsdam zogen nach starken Aufschlag- und Angriffspunkten mit einem 13:11 an den USC vorbei. Sowohl der Doppelwechsel bei 17:14 als auch die Auszeiten bei 19:14 und 22:17 seitens des USC Magdeburg brachten die Damen aus Potsdam nicht aus dem Konzept. Mit einer konstant guten Annahme und direkten Angriffspunkten ließen sie sich ihre Führung nicht mehr nehmen und holten auch den dritten Satz mit 25:17 nach Hause und gewannen somit ihr 1. Heim- und Saisonspiel.

Als wertwollste Spierlinnen des Spiels wurden Lena Timme (USC Magdeburg) und Martina Gast (USV Potsdam) gewählt.

Der Abend sollte an dieser Stelle jedoch noch kein Ende finden, denn so wie die letzte Saison endete begann die neue Saison, und zwar beim Mannschafts-Lieblingsrestaurants Mirabell in Babelsberg. Die Cocktail- und Speisekarte wurde von den Mädels des USV sowie mitgereisten Fans genauestens studiert, sodass ein Ende erst kurz vor Mitternacht in Sicht war.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen Helfern und Fans, die an diesem Abend den Weg in die Heinrich-Mann-Allee gefunden haben (und auch online mitgefiebert haben) und uns kräftig unterstützt haben!

Unser nächstes Heimspiel bestreiten wir am 16.10.2021 um 18 Uhr in der Heinrich-Mann-Allee gegen den Kieler TV. Wir freuen uns euch auch hier zahlreich empfangen zu dürfen.

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1. Heim- und Saisonsieg – USV Potsdam gewinnt 3:0 gegen USC Magdeburg

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