Am gestrigen Samstag, dem 12.11.2022, traf die erste Damenmannschaft des USVs sich hoch motiviert (wie immer) in der Heimspielhalle in der Heinrich-Mann-Allee. Mut und Siegeswille halfen das Spiel gegen SGE Zepernick 3:1 (26:24; 25:18; 20:25; 25:19) für uns zu entscheiden.

Nachdem die kleinen Hürden des Netzaufbaus dank schnell gebrachtem Werkzeugkoffer überwunden wurden und die ersten Pfannkuchen gegessen waren, konnten wir beruhigt und gestärkt ins Spiel starten. Der Trainer startete mit Tini auf Zuspiel, Gina und Sophie auf Außen/Annahme, Tina auf Diagonal und Jessica und Martina auf der Position Mittelblock. Nach kurzen Startschwierigkeiten konnten wir uns schnell einen Vorsprung erarbeiten, sodass die Gegner, die ohne Trainer angereist waren, bei einem Spielstand von 12:8 gezwungen waren, eine Auszeit zu nehmen. Diese zeigte ihre Wirkung. Durch weniger Fehler der Gegner und Nachlassen der eigenen Konsequenz hatte Zepernick nicht nur den Vorsprung aufgeholt, sondern uns mit 18:20 auch Punktemäßig überholt. Eine Auszeit auf Seiten des USV musste her, die kurzzeitig zu einem Ausgleich zum 21:21 verhalf. Aber für die angereisten Zuschauer sollte das Spiel ja spannend gestaltet werden, weswegen wir Zepernick erneut die Führung zum 22:24 überlassen. Aber wie es so schön heißt, hinten k***** die Ente. Mit guten Aufschlägen, stabiler Block- und Abwehrarbeit und großer Überzeugtheit konnten wir den ersten Satz 26:24 für uns gewinnen.

Der zweite Satz startete in der Aufstellung unverändert. Der Schwung aus dem ersten Satz konnte mitgenommen werden, so dass eine schnelle Führung von 6:1 und 13:4 erspielt werden konnte. Auch viele Wechsel der Gegnerinnen konnten uns nicht aus dem Spiel bringen. Beim Spielstand von 16:7 wurde unserer Mitte Jessi eine Pause gegönnt und Caro kam an ihrer Stelle auf das Spielfeld. Beim Spielstand von 19:13 wurde außerdem Nell für Gina eingewechselt. Die Mannschaft zeigte solide Gemeinschaftsarbeit, was mit dem Satzgewinn (25:18) belohnt wurde.

Mit gleicher Startaufstellung wie auch zuvor wollte der USV eigentlich schnell das Spiel beenden. Ab Mitte des Satzes zeigte sich aber, dass die Gegnerinnen einem das leider nicht immer einfach machen. So konnten die Spielerinnen von Zepernick noch einmal ihre Energiereserven auspacken und uns mit guten Aufschlägen und einer guten Block- und Abwehrarbeit ordentlich unter Druck setzen. Der Fokus fehlte, die Überzeugung fehlte, sodass der Satz mit 20:25 verloren wurde.

Mit leichtem Ärger über den abgegebenen Satz und großer Unlust, das Spiel in 5 Sätzen zu beenden, gingen wir erneut in unveränderter Startaufstellung in den vierten Satz, der gar nicht mal so gut startete. Schnell lagen wir 2:6 hinten. Die Freude auf die Pizza und die restlichen Pfannkuchen ließen unsere Motivation und unseren Willen wieder steigen, sodass wir zum 10:10 ausgleichen und uns zum 17:11 in Führung spielen konnten. Diese ließen wir uns nicht mehr nehmen, sodass wir den Satz (25:19) und damit auch das Spiel gewannen.

Zur wertvollsten Spielerin wurde bei Zepernick Nele Trobisch und bei uns Gina gewählt.

Belohnt haben wir uns danach mit Pizza und dem ein oder anderen Kaltgetränk.

Ausruhen können wir uns jetzt nicht lange. Nächstes Wochenende haben wir direkt unser nächstes Auswärtsspiel gegen den SC Potsdam (netterweise in gewohnter Umgebung der Heinrich-Mann-Allee).

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Pfannkuchen, Pizza und ein Sieg gegen den Tabellennachbarn Zepernick
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