Dies galt es am letzten Samstag (10.11.2018)  zu überprüfen. Somit trafen sich 13 Spielerinnen plus Trainer um 8 Uhr am Potsdamer Hauptbahnhof, um zu unserem vierten Spieltag der Saison die Anfahrt nach Brandenburg per Zug anzutreten. Es sollten dem 1. Platzierten (Saarower VSV)  und Tabellenzweiten (VC Blau-Weiß Brandenburg) so viele Punkte wie möglich abgeluchst werden. Dies gelang uns trotz starker und langer Spiele nur teilweise und wir trennten uns vom Saarower VSV mit einer 1:3 Niederlage (23:25, 23:25, 25:18, 28:30) und mussten uns gegen den VC Blau-Weiß Brandenburg mit 2:3 (25:17, 17:25, 25:23, 16:25, 11:15) geschlagen geben. Saarow verlor gegen Brandenburg mit 2:3.

Vor dem ersten Spiel hieß es wie immer: ordentlich warm machen, einlaufen, einspielen und einschlagen. Um Punkt 10 Uhr war es dann soweit. Die ersten beiden Sätze des Spieles waren relativ ausgeglichen, jedoch saß am Ende immer Saarow am längeren Hebel und wir mussten uns in beiden Sätzen mit 23:25 geschlagen geben. Im dritten Satz konnten wir den Druck auf den Gegner durch starke Aufschläge erhöhen und gewannen den Satz mit einer eindeutigen Führung: 25:18. Wir versuchten den Schwung aus dem dritten Satz in den vierten Satz mitzunehmen, was nicht vollständig gelang. Nach vielen langen und hart umkämpften Ballwechseln, zahlreichen guten Aufschlagsserien auf beiden Seiten und 6 Wechseln verloren wir diesen Satz 28:30 und somit auch das Spiel 1:3.

Nach einer kurzen Verschnaufpause mit Essen und dem ein oder anderen Kaltgetränk ging es für uns um 12:55 Uhr zum zweiten Mal ans Netz. Erneut durften wir zeigen, was wir drauf haben. Im ersten Satz nutzten wir es gekonnt aus, dass Brandenburg noch nicht eingespielt war und machten unser Spiel. Dies führte zum Satzgewinn mit 25:17. Im zweiten Satz drehte sich jedoch das Blatt und die gefühlt zwei Meter große Mitte aus Brandenburg hämmerte uns nacheinander die Bälle ein,bis die Punktetafel 17:25 zeigte. Im dritten Satz zeigten wir Kampfgeist, holten kleine Rückstände immer wieder auf und gewannen diesen Satz mit 25:23. Nach schon 7 gespielten Sätzen ließen unsere Kräfte dann aber nach und wir verschenkten den vierten Satz und 3 Punkte mit 16:25. Im fünften Satz konnten wir den anfänglichen 0:4 Rückstand nicht mehr einholen und verloren auch diesen mit 11:15.

Somit konnten wir an unserem vierten Spieltag einen Punkt gutschreiben

Anschließend musste Brandenburg noch gegen Saarow antreten. Das Spiel lässt sich in drei kurzen Worten zusammenfassen: lang, zäh und hartnäckig.

Um 18 Uhr hieß es dann für uns Heimfahrt! Mit heiterer Laune und getränketechnisch gut versorgt galt es dann die „legendäre Zugfahrt“ (Zitat Pauline) des letzten Jahres zu wiederholen und den anderen Bahngästen zu zeigen, wie man feiert. Mit lauter Mucke und Lobgesängen, wie „1 Puuuunkt, 1 Puuunkt, 1 Puunkt,…“ kamen wir Stück für Stück unserer Heimat näher. Einem Herrn mit Fahrrad haben wir anscheinend seinen Abend so sehr verschönert, dass er Tränen lachen musste und uns beim Verlassen des Zuges seine Flasche Goldkrone hinterließ.

Zum Abschluss gab es noch schöne Aussichten à la Kuschi und somit bis denne!

Am nächsten Sonntag (18.11) geht es gleich weiter mit unserem ersten Heimspiel der Saison. Um 11 Uhr geht’s los. Wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung!

 

Für den USV am Ball:

Christin, Franca, Franzi K., Franzi S., Grit, Janine F., Jessi, Jule, Katrin, Kuschi, Lisa, Pauline, Johanna

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Eine Zugfahrt die ist lustig…

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