Die Meisterschaft der Mädels vom USV Potsdam ist weiterhin ein packender Zweikampf mit der zweiten Mannschaft der Rotation Prenzlauer Berg. Jene siegten bereits am Samstag scheinbar mühelos beim Tabellendritten USV Halle mit 3:0 und waren mit zwei Punkten an den Hauptstädtern an die Tabellenspitze vorbeigezogen. Am Sonntag (11.03.2018) waren die USV Damen aus Potsdam beim Tabellenfünften von der VSG Altglienicke gefragt, wo sie sich schließlich mit 3:0 (25:23, 25:11, 25:20) durchsetzen konnten.

Die Tabellenführung zurückerobern hieß das einzige Ziel des Spieltags. Aufgrund einiger personeller Ausfälle (Tina Patzner, Susann Sass/beide AA; Tanja Bergmann/MB) begann der erste Satz der Potsdamer Damen recht bescheiden. Von 1:4 und 5:9 kämpften sich die Potsdamerinnen auf einen Punkt Rückstand zur Satzmitte heran. Beim 17:17 konnte man zum ersten Mal ausgleichen, um zu Beginn der Crunch-Time, die im Volleyballsport bei 20 Punkten in jedem Satz beginnt, mit 21:20 in die erste Führung zu gehen. Man spürte in allen Ecken der Halle, dass die USV-Damen nun bissiger und aggressiver in ihren Aktionen waren und diesen Satz unbedingt gewinnen wollten. Das 25:23 bewies dies auch auf der Anzeigetafel.

In der Satzpause nahm sich Trainer Falko Nowak seine Damen zur Brust, gab hier und da Verbesserungsvorschläge und mahnte die Frauen zu mehr Konzentration direkt zu Satzbeginn. Das fruchtete so gut, dass es über 2:2 hin zu 11:5 fast wie von selbst lief. In allen Elementen waren die Potsdamerinnen nun stärker, wohingegen die Damen des Heimteams auffällig abfallend, ihrer starken Leistung aus dem ersten Satz hinterherliefen. Nach einer starken Aufschlagserie der Potsdamerin Gina Schilke zum 20:8 durfte diese sich eine kleine Verschnaufpause gönnen. Ivette Pollack durfte ran und zeitgleich wurde auch die Zuspielerin getauscht. Dieser Doppelwechsel tat dem Spiel der Gäste jedoch keinen Abbruch und so endete der zweite Satz völlig verdient mit 25:11.

In den dritten Durchgang startete Trainer Falko Nowak wieder mit Gina Schilke auf der Außenposition, Anne Borrmann durfte nun von Beginn an die Fäden im Zuspiel ziehen. Dieser Satz gestaltete sich leicht spannender – die Betonung liegt auf leicht. Über 4:7, 6:13 und 12:17 aus Sicht der Heimmannschaft, die nun viele vermeidbare Eigenfehler machte, ließen die Ladies des USV dennoch keinen Zweifel aufkommen, mit 3:0 und wichtigen drei Punkten im Aufstiegsrennen nach Hause zu wollen. Absolut souverän ging auch dieser Satz schlussendlich mit 25:20 nach Potsdam und der anfangs nicht ganz so klare 3:0-Erfolg somit in die Brandenburgische Landeshauptstadt.

Die Freude war groß über einen Sieg, mit dem gerechnet werden musste, hat man doch sportlich hohe Ansprüche. Nachdem vor dem Spiel schon klar war, dass die benötigten finanziellen Mittel mit einer tollen Crowdfunding-Aktion zusammen kamen, um den Aufstieg in die Dritte Liga zu stemmen, fehlen den Heroinnen zu Golm nun noch neun Punkte aus den letzten drei Spielen, um den Traum vom Aufstieg auch sportlich zu realisieren.

Am nächsten Samstag (17.03.2018) geht die Verteidigung der Tabellenspitze in der Heinrich-Mann-Allee gegen die Sportfreunde Brandenburg 94 weiter. Anpfiff des Spiels ist um 19 Uhr.

Für den USV am Ball:

Martina Gast, Anne Borrmann, Cindy Kremer, Isabell Manoury, Martina Stoof, Alexandra Schulze, Lisa Schröder, Gina Schilke, Ivette Pollack, Katherina Richter, Verena Poppe-Kohlsdorf

Spielbericht: Vero

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Über Stock und über Stein …
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