Das Team des USV am 26.09.2015 kurz vor Anpfiff der Partie beim VfK Südwest.Die Regionalliga-Mannschaften des USV Potsdam haben ihre Auswärtsspiele am Samstag Abend (26.09.2015) in Berlin verloren. Die Herren um Kapitän Erik Heidemann gaben beim VfK Berlin-Südwest bei der 2:3-Niederlage (26:24, 25:19, 22:25, 18:25, 13:15) eine 2:0-Satzführung aus der Hand, die Damen gingen beim TSV Tempelhof-Mariendorf glatt mit 0:3 (12:25, 22:25, 18:25) baden. Als MVP’s wurden Andreas Jurisch und Karen Amlang ausgezeichnet.

Die Herren des USV reisten mit neun Spielern zum Spiel der Kategorie 2 nach Berlin. Kapitän Heidemann ließ sich auch an diesem Samstag traditionell nicht dazu überreden das Team auf dem Feld zu unterstützen und Philip Marchal ist erst bei 50%, weshalb sich die Mannschaft im Prinzip von allein aufstellte. Mario Kuss führte im Zuspiel die Regie, Andreas Jurisch packte auf der Diagonalposition ein ums andere Mal den Dampfhammer aus, Attila Dahmann und Christoph Schneider agierten in der Mitte, Martin Hänel als Libero und Jens Reimann sowie Thomas Schulze als Annahme-Außen. Das Match begann gegen den in voller Besetzung angetretenen Gegner sehr zufriedenstellend, da Südwest viele eigene Fehler zu einer 22:18-Führung beisteuerte. Am Ende wurde es trotz zweier Auszeiten nochmal ein wenig eng, doch Potsdam sicherte sich mit dem 26:24 den ersten Satz. Der zweite Abschnitt begann gleich mal mit einer 6:0-Führung für die Gäste, die den Berlinern in der Annahme erheblich zusetzten und aus dem K2 einfaches Spiel hatten. Im Großen und Ganzen hatte genau diese Führung bis zum Satzende bestand, weshalb Abschnitt 2 mit 25:18 souverän über die Bühne gebracht wurde. Die Gastgeber hatten derweil ihren Zuspieler gewechselt und trafen im dritten Satz unnötiger Weise plötzlich ihre Aufschläge, weshalb der USV bereits 2:11 zurücklag. Eine Energieleistung sicherte den 18:18-Ausgleich, am Ende verpassten es die Potsdamer jedoch das Spiel zu entscheiden. Im vierten Abschnitt zollten die Gäste dann dem kleinen Kader, fehlenden Wechseloptionen und dem hohen Durchschnittsalter Tribut. Philiph Marchal ersetzte zeitweise Jens Reimann als Annahme-Außen, doch auch das konnte den 18:25-Satzendstand nicht abwenden. Im Tiebreak lag Potsdam beim Seitenwechsel 8:4 zurück, kam jedoch noch einmal zurück ins Spiel und verpasste nur knapp die zweiten Tabellenpunkt an diesem Abend. Als Spieler der Partie wurde Andreas Jurisch ausgezeichnet, der als Prämie eine Flasche Bier überreicht bekam. Überwältigt angesichts dieses überaus kreativen Präsents will dieser nicht zum Dauer-MVP werden: Am nächsten Wochenende beim VC Olympia Berlin soll es gerüchteweise um eine Packung Celebrations gehen. Beim USV überlegt man derzeit, in der Heinrich-Mann-Allee Duschmarken einzuführen und diese dem besten Gästespieler in Zukunft zu überreichen.

Bei den Damen hagelte es wie im Vorjahr eine 0:3-Klatsche bei TM. Da beide Trainer nicht vor Ort waren, hüllen wir an dieser Stelle hierüber lieber den Mantel des Schweigens, anstatt in Spekulationen zu verfallen. TM war mit Trainer-Rückkehrer Gerald Kanig an der Linie Erzählungen zufolge ziemlich gut, der USV ohne Trainer ziemlich schlecht. MVP wurde Karen Amlang.

Am nächsten Wochenende sind beide Teams beim VC Olympia Berlin gefordert. Spielbeginn im Sportforum am Weißenseer Weg ist um 15 Uhr (Damen) bzw. 18 Uhr (Herren).

Für den USV am Ball:

Mario Kuss, Christoph Schneider, Andreas Jurisch, Attila Dahmann, Martin Hänel, Philip Marchal, Jens Reimann, Erik Heidemann, Thomas Schulze

Julia Löchel, Martina Gast, Ulrike Engel, Verena Poppe-Kohlsdorf, Karen Amlang, Katherina Richter, Tina Patzner, Paula Fabian, Alexandra Schramm, Susann Sass

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Zwei Niederlagen für Regionalligateams in Berlin
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