Die Reste der ersten Volleyball-Herrenmannschaft des USV Potsdam gingen bei ihrem ersten Auswärtsspiel der Saison 2018/2019 trotz herbstlichen Wetters in Berlin baden: Mit 0:3 (16:25, 14:25, 21:25) gelang es der Mannschaft um Trainer Thomas Schulze und Co-Trainer Martin Grohs, die Spieldauer auf über eine Stunde auszudehnen. Da kein MVP gekürt werden konnte, wurde Roger Büchsenschuß nach Spielende als „beliebtester Spieler“ ausgezeichnet.

Die zahlenmäßige 14:8-Überlegenheit der Gastgeber, garniert mit dem Kommentar „Wir mussten 10 Spieler für heute ausladen“, versuchte der USV mit dem 4:2-System zu kompensieren. Jan Pollack feierte dabei auf Zuspiel / Diagonal sein Pflichtspieldebüt für den USV, neben ihm verpennten im Außenangriff Roger Büchsenschuß und Christoph Schneider, Thomas Schulze als sein Gegenüber und die Mittelblocker Attila Dahmann und Philip Marchal sowie Libero Toni Piotrowski den Beginn der Begegnung. Bei 3:9 in die erste Auszeit zu müssen ist schon relativ unangenehm. Denn bis dahin kassierte Schneider mit seinem ersten Angriffsversuch einen krachenden Block und die Annahme wirkte eher wackelig. Und wenn sie dann auf den Punkt kam, sprang der Zuspieler zwei Mal am Ball vorbei. Da es nicht viel schlimmer werden konnte, Schneider später selbstkritisch anmerkte, dass er in drei Sätzen ohne Angriffspunkt blieb, und die Alternativen quantitativ mit Nico Handrick überschaubar waren, waren die ersten beiden Sätze rum, ehe der USV auch nur einen Fuß auf den Boden bekam. Im dritten Abschnitt zeigten sich beim Gegner – vollkommen überraschend – erste Konzentrationsmängel, doch Potsdam fehlten schlicht die Mittel, um die zwischenzeitige 10:6- und 18:15-Führung ins Ziel zu bringen. Dem obligatorischen Restaurantbesuch im Szeneviertel tat das natürlich keinen Abbruch. Wobei sich die Frage stellte, ob wir nächstes Jahr nicht mit der deutschen Küche in Zossen, Finsterwalde oder Brandenburg Vorlieb nehmen müssen.

Nächste Woche Samstag (29.09.2018) empfängt der USV den Punkt- (0) und satzgleichen (1:6) Tabellenletzten aus Cottbus. Wir erwarten ein emotionsreiches Spiel und einen übermotivierten Reimi.

Für den USV am Ball:

Attila Dahmann, Philip Marchal, Roger Büchsenschuß, Christoph Schneider, Jan Pollack, Toni Piotrowski, Nicolas Handrick, Thomas Schulze

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0:3 bei Rotation: 1. Herren kassieren herbe Klatsche in Berlin

Ein Gedanke zu „0:3 bei Rotation: 1. Herren kassieren herbe Klatsche in Berlin

  • 29. September 2018 um 11:15
    Permalink

    Alles Gute für das Spiel gegen Cottbus!!!

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